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Galopp: Hellier und Smith hoffen auf ersten Heimsieg

Galopp Mülheim: Saisoneröffnung Samstag ab 12 Uhr

Es geht wieder rund: Am Samstag öffnet die Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg zum ersten Mal in dieser Saison ihre Pforten. Sieben Rennen werden zum Auftakt entschieden. Der Start der ersten Prüfung ist für 12 Uhr geplant. Der Andrang ist riesig. Insgesamt 85 Pferde sollen auf dem Raffelberger Oval an den Start gehen.

Die Mülheimer Trainer Doris Smith und Bruce Hellier (Foto) sind bei der Saisonpremiere vor der eigenen Haustür mit Startern vertreten und wollen gleich zu Beginn möglichst für den ersten Heimsieg sorgen. Trainer-Routinier Hellier schickt drei, Smith sogar vier Pferde ins Rennen. Gleich in der Auftaktprüfung kommt es zu einem direkten Mülheimer Duell. In dem mit 5.000 Euro dotierten „Raffelberger Aufgalopp“ sattelt Hellier den vierjährigen Wallach Giolino, Smith ist mit der sechsjährigen Stute Astonish vertreten.

Seit einigen Wochen profitieren die Trainer am Raffelberg von einer Neuerung: Die alte Sandbahn wurde von Grund auf saniert, präsentiert sich in tadellosem Zustand und bietet beste Trainingsbedingungen für die in Mülheim beheimateten Galopper.

Der Raffelberg ist auch das Ziel zahlreicher Spitzenjockeys. Der aktuelle Champion Adrie de Vries (NL/99 Siege in der abgelaufenen Saison), Jozef Bojko (Gütersloh) sowie Andrasch Starke, Alexander Pietsch oder Filip Minarik (alle Köln) geben Kostproben ihres Könnens ab.

In Mülheim geht es insgesamt um Rennpreise von 41.200 Euro. Allein in einem 2.200 Meter-Rennen für den Derby-Jahrgang, dem „Preis der Galopprennbahn Mülheim-Raffelberg“, werden 8.750 Euro ausgeschüttet. Über die garantierte Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette könnten sich einer oder mehrere glückliche Wetter nach dem „Preis des Golfclubs Mülheim-Raffelberg“ (Dotierung: 5.450 Euro) über einen satten Gewinn freuen. Bei 14 Startern ist diese Aufgabe allerdings recht knifflig.

Vier der geplanten sieben Rennen sind durch den französischen Wettanbieter PMU finanziell abgesichert. In dieser Saison werden eine ganze Reihe von Rennen aus Mülheim nach Frankreich übertragen, wo die Rennen auch bewettet werden können. Das soll den leicht schwächelnden Wettboom im Nachbarland ankurbeln, andererseits gibt es als Gegenleistung für den Mülheimer Veranstalter für die drei in diesem Jahr fest eingeplanten Renntage einen Rennpreiszuschuss in Höhe von 90.000 Euro. Damit sind für den Veranstalter vom Raffelberg deutlich mehr als die Hälfte aller Rennpreise sichergestellt.

Für die kleinen Besucher gibt es am Samstag zahlreiche Aktivitäten rund um das Spielmobil. Die „Kinder-Tankstelle“ lockt mit kostenlosen Getränken.

 

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