Startseite / Fußball / Regionalliga / Regionalliga West / RWE: Markus Reiter will Erfolge sprechen lassen

RWE: Markus Reiter will Erfolge sprechen lassen

Essener Trainer hat sich noch keine Gedanken über Zukunft gemacht.

Nach seinem ersten Spiel als alleinverantwortlicher RWE-Trainer hatte Markus Reiter (Foto) allen Grund zur Freude. Der 3:0-Derbysieg bei der abstiegsbedrohten SG Wattenscheid 09 war keine schlechte Empfehlung für den 38-jährigen Fußballlehrer, dessen Zukunft noch offen ist. „Wie es nach dem 1. Juli mit mir weitergeht, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, will Reiter möglichst bis zum Saisonende Erfolge für sich sprechen lassen, vor allem im Niederrheinpokalfinale am Donnerstag, 14. Mai, ab 14 Uhr an der heimischen Hafenstraße gegen RWO. „Wir haben in der Umsetzung unserer neuen Spielphilosophie jedenfalls mindestens zwei Schritte nach vorne gemacht“, findet Reiter.

Noch deutlicher fiel das Fazit von RWE-Angreifer Marcel Platzek aus, der mit seinem Doppelpack eine lange Durststrecke (letzter Treffer Mitte November beim 3:0 gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf) beendete. „Ich bin erleichtert und froh, dass der Knoten wieder geplatzt ist und ich mir keine Sprüche mehr von meiner Freundin Nina anhören muss“, so der 24-Jährige mit einem Grinsen gegenüber dem kicker. Dabei hatte der Torjäger noch Möglichkeiten, seine Bilanz (neun Saisontreffer)n och weiter zu verbessern. „Hätten wir mehr Dampf gemacht, wäre der Sieg auch noch höher ausgefallen“, war Platzek über recht wenig Wattenscheider Gegenwehr erstaunt.

Für die SGW wird die Luft im Abstiegskampf nach dem Abrutschen in die Abstiegszone dünner. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken“, sagt 09-Angreifer Güngör Kaya, der gegen seinen Ex-Klub noch einer der stärksten Wattenscheider war. „Nach dem 0:1 sind wir kollektiv eingebrochen. Uns fehlt der letzte Wille, unbedingt ein Tor machen zu wollen.“ Auch SGW-Trainer Farat Toku, der nach kicker-Informationen auch im Abstiegsfall an der Lohrheide weitermachen soll, erkannte die Niederlage neidlos an. „RWE ist nicht unsere Kragenweite. Wir müssen gegen die direkten Konkurrenten unsere Punkte holen.“

 

Das könnte Sie interessieren:

Aachen: Marcel Heller hält sich am Tivoli fit

35-jähriger Offensivspieler seit Wochenbeginn im Alemannia-Training dabei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.