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RWE: Große Vorfreude auf das Pokalendspiel

Markus Reiter: „Mit Oberhausen erwartet uns ein anderes Kaliber“

Gerade rechtzeitig vor dem wichtigen Niederrheinpokal-Finale am kommenden Donnerstag (14 Uhr, live im WDR-Fernsehen) gegen den Revierrivalen Rot-Weiß Oberhausen tankte RWE neues Selbstvertrauen. Mit dem 5:0-Kantersieg gegen den KFC Uerdingen 05 schossen sich die Essener den Frust der bitteren 1:3-Heimpleite gegen Schlusslicht FC Hennef 05 von der Seele und fiebern nun dem Saison-Höhepunkt an der voraussichtlich mit rund 18.500 Zuschauern ausverkauften Hafenstraße entgegen. Gegen RWO soll die Qualifikation für den DFB-Pokal perfekt gemacht werden.

Besonders dem quirligen Doppeltorschützen Marwin Studtrucker, der seine ersten beiden Treffer im Jahr 2015 erzielte, war die Spielfreude anzumerken. „Endlich ist der Knoten bei mir geplatzt“, so der 25-Jährige zum kicker. „Wir haben uns nicht – wie so oft in den letzten Spielen – den Schneid abkaufen lassen, sondern sofort nachgelegt.“

Auch RWE-Interimstrainer Markus Reiter (Foto) wusste, wie wichtig der Dreier im Hinblick auf das Pokalendspiel war. „Jetzt habe ich Spieler in der Kabine sitzen, die nur so vor Selbstbewusstsein strotzen“, so der 38-jährige Ex-Profi, der allerdings sofort wieder auf die Euphoriebremse trat: „Mit Oberhausen erwartet uns aber ein ganz anderes Kaliber. Den Schub für das Endspiel nehmen wir jedoch gerne mit.“

Einen Wermutstropfen mussten die Rot-Weissen trotzdem schlucken. Abwehrchef Philipp Zeiger zog sich gegen den KFC einen Nasenbeinbruch zu. Der 24-Jährige hofft jedoch, dass er gegen die „Kleeblätter“ mit einer Maske auflaufen kann.

Die Krefelder wirkten im Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten über die gesamte Spielzeit überfordert, kamen nie für etwas Zählbares in Frage und spielten wie ein Absteiger. Auch KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos war von so wenig Gegenwehr im Abstiegskampf überrascht. „Das war eine katastrophale Vorstellung“, nahm er im kicker-Gespräch kein Blatt vor den Mund.

 

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