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Schalke: Clemens Tönnies redet Klartext

Bei einer Gesprächsrunde in Gelsenkirchen.

Die sportliche Krise beim Bundesligisten FC Schalke 04, der nach dem 0:2 beim 1. FC Köln Gefahr läuft, auch noch die Europa League-Qualifikation zu verspielen, sorgt für heftige Turbulenzen. Wenige Stunden nach der Bekanntgabe von S04-Manager Horst Heldt, Kevin-Prince Boateng und Sidney Sam mit sofortiger Wirkung freizustellen und Marco Höger vorübergehend (bis einschließlich 16. Mai) zu suspendieren, redete Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies (Foto) im „Audi Star Talk“ in einem Autohaus in Gelsenkirchen-Buer Klartext.

Vor rund 200 geladenen Gästen äußerte sich der 58-Jährige über die Spieler und Manager Horst Heldt. Demnach sei Kevin-Prince Boateng ein „Leuchtturm, bei dem das Licht ausgegangen ist“. Zum deutschen Nationalspieler Sidyney Sam sagte Tönnies: „Er hat keine positive Stimmung verbreitet.“

Die Entscheidung, einige Spieler zu suspendieren, hält Tönnies für korrekt. „Horst Heldt hat alles richtig gemacht. Ich hätte es vielleicht schon früher getan, aber er ist der Boss. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass die „Königsblauen“ die Europa League erreichen „müssen“. Andernfalls könne es für alle Beteiligten noch ungemütlicher werden.

An mögliche Abfindungszahlungen für die freigestellten Spieler Boateng und Sam glaubt Tönnies nicht. „Ich gehe davon aus, dass es Vereine gibt, die sich für die Spieler interessieren“, so der 58-Jährige. Boateng steht noch bis 2016, Sam sogar bis 2018 unter Vertrag.

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