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Jetzt offiziell: Di Matteo nicht mehr Schalke-Trainer

Auch beide Co-Trainer verlassen die „Königsblauen“.

Jetzt ist es offiziell: Bundesligist FC Schalke 04 hat bestätigt, dass Robert di Matteo (Foto) nicht mehr Cheftrainer ist. Nach Klub-Angaben habe sich der Italiener entschieden, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Auch die beiden Co-Trainer Attilio Lombardo und Massimo Battara (Torwart-Trainer) verlassen die Gelsenkirchener.

Die Pressemitteilung der Schalker im Wortlaut:

„An den Pfingsttagen haben Schalkes Sportvorstand Horst Heldt und Roberto Di Matteo die angekündigte Analyse der abgelaufenen Saison durchgeführt. Das Ergebnis dieser Gespräche: Roberto Di Matteo hat sich entschieden, sein Amt als Chef-Trainer des Clubs zur Verfügung zu stellen.

„Horst Heldt und ich haben nicht nur die vergangenen sieben Monate aufgearbeitet, sondern vor allem unser Augenmerk auf die Gestaltung der kommenden Spielzeit gerichtet. Ich habe dabei einen Plan für eine mögliche erfolgreiche Zukunft aufgezeigt und welche Rahmenbedingungen dazu aus meiner Sicht unabdingbar wären“, schildert Roberto Di Matteo den Verlauf der Gespräche. „Obwohl die Diskussionen mit Horst Heldt dabei immer konstruktiv waren, wurde deutlich, dass der Club andere inhaltliche Schwerpunkte setzen möchte.“

Daraus zog Di Matteo seine Konsequenz: „Auch weil die Hypothek der unbefriedigenden Rückrunde zu groß ist und ich unter diesen Bedingungen nicht garantieren kann, dass wir an die Erfolge anknüpfen, die der Club erwartet, erscheint mir ein Neuanfang das Beste für alle Beteiligten zu sein. Nicht zuletzt für den FC Schalke 04, der mir mit seinen Fans ans Herz gewachsen ist. Daher bin ich zu dem Entschluss gekommen, mein Amt als Chef-Trainer niederzulegen.“

Schalkes Manager zollte Roberto Di Matteo große Anerkennung für diese Haltung: „Als wir bei unseren Gesprächen festgestellt haben, dass wir unterschiedliche Ansichten über die Zukunft haben, hatte er bei seinen Lösungsvorschlägen immer das Wohl des Clubs im Auge. Meldungen über eine Beurlaubung des Trainers am Pfingstsonntag entsprachen nicht den Tatsachen“, so Heldt.

„Roberto Di Matteo hat das Team im Oktober 2014 auf Platz elf in einer Situation übernommen, die deutlich schwieriger war, als sie sich für Außenstehende darstellte. Wir hatten sehr viele verletzte Spieler, dazu kamen weitere erschwerende Faktoren. Dank Robertos Arbeit konnten wir uns so stabilisieren, dass wir nach der Englischen Woche zu Beginn der Rückrunde bis auf Platz drei geklettert sind. Dazu kam das Erreichen des Achtelfinales der Champions League, in dem wir Real Madrid beim 4:3-Auswärtssieg am Randes des Ausscheidens hatten“, ruft Horst Heldt noch einmal den Verlauf der Saison in Erinnerung. „Leider ist es uns allen dann gemeinsam nicht gelungen, den folgenden Abwärtstrend zu stoppen.“ Somit schlossen die Königsblauen die Bundesliga-Saison auf dem sechsten Platz ab und treten nun in der kommenden Spielzeit in der Europa League an.

Chef-Trainer Roberto Di Matteo löst den bis zum 30. Juni 2017 befristeten Arbeitsvertrag auf. Zudem werden auch Co-Trainer Attilio Lombardo und Torwart-Trainer Massimo Battara ihre Tätigkeit für den Club beenden.“

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