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Gladbacher U 23 erkämpft 0:0 in Bremen

Rückspiel der Aufstiegsrunde am Sonntag im Borussia-Park.
Das Duell der beiden U 23-Mannschaften der Bundesligisten SV Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach um den Aufstieg in die 3. Liga ist nach dem Hinspiel noch völlig öffen. Die Partie zwischen dem Meister der Regionalliga Nord und dem Titelträger aus dem Westen endete vor 3.785 Zuschauern auf Platz 11 des Bremer Weserstadions torlos 0:0. Die Die Gastgeber hatten zwar über weite Strecken der Begegnung mehr vom Spiel, blieben aber letztlich ohne zählbaren Erfolg.

Die Entscheidung, welches Nachwuchsteam den Sprung in die dritthöchste deutsche Spielklasse schafft, fällt am Sonntag (ab 14 Uhr) in Mönchengladbach. Dort dürfen sich die U 23-Kicker auf großer Bühne im Borussia-Park präsentieren.

SV Werder von Beginn an spielbestimmend

Die Bremer, die erst am letzten Spieltag dank eines 2:0 beim BV Cloppenburg die Nord-Meisterschaft perfekt gemacht hatten, waren von Beginn an spielbestimmend. Schon nach wenigen Sekunden prüfte Werder-Angreifer Max Wegner erstmals den Gladbacher Schlussmann Janis Blaswich. Eine weitere gute Möglichkeit für die Hausherren ließ Enis Bytyqi bei einem Kopfball nach einer Ecke ungenutzt.

Die beste Chance für die Borussia vor der Pause vergab der aufgerückte Linksverteidiger Christopher Lenz ebenfalls per Kopf. Werder-Torhüter Tobias Duffner reagierte glänzend und verhinderte einen möglichen Rückstand, ehe die Partie bis zur Pause ein wenig verflachte.

Gladbacher Stang und Schulz klären auf der Linie

In der zweiten Halbzeit häuften sich wieder die Einschussgelegenheiten für den Nord-Meister. So war Blaswich gegen den erst 18-jährigen Bytyqi einmal schon geschlagen, doch Gladbachs Kapitän Oliver Stang kratzte den Ball noch von der Linie. Auch der sehr bewegliche Wegner kam mehrfach zum Abschluss, blieb aber glücklos.

Die Gäste versteckten sich jedoch nicht und blieben ebenfalls gefährlich. So scheiterte Tim Knipping ebenfalls am zuverlässigen Bremer Schlussmann Duffner.

In der Endphase nahm der Bremer Druck noch einmal zu. Die Grün-Weißen erarbeiteten sich vor allem eine ganze Serie von Eckbällen, mit denen Levent Aycicek für viel Gefahr sorgte. In der Nachspielzeit musste Marvin Schulz noch einmal in höchster Not auf der Linie klären, köpfte den Ball aus dem Winkel.

Demandt: „Haben es zu Hause in der Hand“

„Bis auf die letzte Viertelstunde, in der ein wenig das Glück auf unserer Seite war, haben wir sehr gut verteidigt. Es war bis dahin insgesamt ein ausgeglichenes Spiel“, sagte Gladbachs Trainer Sven Demandt (Foto) gegenüber MSPW. „Im Hinblick auf das Rückspiel hat sich an der Ausgangslage nicht viel verändert. Es ist nach wie vor alles offen. Dass wir am Sonntag vor eigenem Publikum spielen dürfen, ist aber sicherlich kein Nachteil. Wir haben es in der eigenen Hand, den Aufstieg perfekt zu machen.“

Während der Sprung in die dritthöchste deutsche Spielklasse für die Borussia eine Premiere wäre, gehörte die Werder-Reserve im Jahr 2008 zu den Gründungsmitgliedern der eingleisigen 3. Liga. 2012 stiegen sie als Tabellenletzter in die Regionalliga ab.

Magdeburg und Würzburg legen vor

In den beiden anderen Aufstiegsduellen verschafften sich der Nordost-Meister 1. FC Magdeburg, der sein Heimspiel gegen Südwest-Titelträger Kickers Offenbach vor 23.139 Zuschauern 1:0 (1:0) gewann, und Bayern-Primus Kickers Würzburg durch einen 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim 1. FC Saarbrücken eine günstige Ausgangsposition für die Rückspiele, die ebenfalls am Sonntag ab 14 Uhr ausgetragen werden.

Die Entscheidung fällt im Europapokalmodus (mit Auswärtstor-Regelung). Das heißt: Nur wenn das Rückspiel exakt mit demselben Ergebnis endet wie das erste Duell, geht es in die Verlängerung oder sogar ins Elfmeterschießen.

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