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Traber-Legende Willi Rode in Mönchengladbach dabei

77-jähriger Routinier gibt Donnerstag an der Niersbrücke Comeback.

Einige Wochen blieben die Tore der Trabrennbahn an der Niersbrücke in Mönchengladbach geschlossen. Doch am Fronleichnamstag (Donnerstag) lädt der Rennverein zur traditionellen Veranstaltung ein, für die mehr als 100 Pferde in insgesamt zwölf Rennen gemeldet wurden. Sportlicher Höhepunkt ist der Große Preis der Stadt Mönchengladbach über die Sprinterdistanz von 1.609 Metern. Neun Kandidaten kämpfen dabei um insgesamt 2.500 Euro Preisgeld.

Dabei schickt auch Lokalmatador Victor Gentz einen Schützling des elterlichen Gestüts in Kaarst ins Rennen. Auch wenn der sechsjährige Iron Steel zuletzt 2013 in Mönchengladbach gewonnen hat, gehört er zum Favoritenkreis. Allerdings wird das aktuell wohl beste Pferd der Lauvenburg beim 58. Start zum ersten Mal auf die Kurzstrecke geschickt. Da stellt sich die Frage, ob dem Braunen die Distanz überhaupt schmecken wird. Hauptgegner Fridercius wird sicherlich nichts gegen die Meile haben, geht er auf der Sprinterstrecke doch seine besten Rennen. Der Wallach, der im Vorjahr deutschen Rekord für Vierjährige trabte, läuft dieser Form noch hinterher und konnte bei zwei Auftritten in Berlin sowie Paris nicht überzeugen.

Mit dabei ist auch Rennfahrerlegende Willi Rode (Foto) aus Recklinghausen, Gewinner von fast 7.000 Rennen. Der 77-Jährige nimmt nur noch äußerst selten hinter den Vierbeinern Platz, doch weil Stammfahrer Ralf Oppoli verhindert ist, steuert der Routinier selbst seinen Schützling I will fight for U. „Das wird aber eher eine Ausnahme bleiben“, verkündet der sympathische Rode, der sich noch immer im täglichen Training den Trabern widmet, aber seit fast einem Jahr kein Rennen mehr bestritten hat. Getrabt wird in Mönchengladbach ab 14 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei.

 

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