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SV Rödinghausen mit „kreativen“ Neuzugängen

Manager Stefan Grädler sieht Ostwestfalen gewappnet.

Den meisten Konkurrenten in der Regionalliga West ist der SV Rödinghausen aktuell zumindest einige Schritte voraus. Die Sportliche Leitung der Ostwestfalen um Manager Stefan Grädler (Foto/3. v. l.) und Trainer Mario Ermisch haben die Pflöcke mit Blick auf die kommende Saison schon rund zwei Wochen vor dem Vorbereitungsbeginn am 20. Juni eingeschlagen.

Acht Zugänge stehen für die zweite Viertliga-Spielzeit nach dem Aufstieg fest. „Unser Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison war schon recht früh unter Dach und Fach. Diesen Zeitvorsprung haben wir genutzt“, so ein zufriedener Grädler im Gespräch mit dem kicker. Weitere Transferaktivitäten sind jedoch nicht ausgeschlossen. „Wenn wir auf Grund von Verletzungen oder anderer Umstände noch einmal reagieren müssen, sind wir bereit.“

Bei der Auswahl der Zugänge mussten Grädler und Co. nach eigener Aussage „kreativ“ sein. „Spieler von Ligakonkurrenten lagen meist nicht innerhalb unserer Möglichkeiten“, erklärt der ehemalige Sport-Chef des Zweitligisten Rot Weiss Ahlen. Fündig wurde der Vorjahresaufsteiger deshalb vor allem im Norden. David Loheider (Goslarer SC), Angelo Langer, Sebastian Jakubiak (beide FC St. Pauli U 23) und Björn Schlottke (Lüneburger SK) waren in der vergangenen Spielzeit allesamt in der Regionalliga Nord am Ball. Hinzu kommen Marvin Höner (Ajax Amsterdam U 23), Max Bachl-Staudinger (SSV Ulm 1846), Rouven Tünte (VfL Bochum U 23) und Torwart Jarno Peters (Arminia Bielefeld). Keiner von ihnen ist älter als 24 Jahre.

Insgesamt verfügt der erfahrene Trainer Ermisch nun über neun U 23-Spieler im Aufgebot. „Auf junge Spieler zu setzen, ist unser Weg“, sagt Grädler. „Alle unsere Neuzugänge sind technisch und taktisch sehr gut ausgebildet. An die Zweikampfhärte in der Regionalliga West müssen sie sich aber wohl erst noch gewöhnen. Unser Trainer hat ein Händchen für junge Spieler und vielleicht kann der eine oder andere den SVR als Sprungbrett nutzen.“

Bei der Analyse der abgelaufenen Saison, die auf einem beachtlichen achten Platz abgeschlossen wurde, rückten vor allem zwei Faktoren in den Mittelpunkt. „Besonders gegen die Vollprofi-Mannschaften hatten wir in den Bereichen Schnelligkeit und Zweikampfführung Nachteile“, so Grädler. Auch deshalb sollen ab der neuen Saison erstmals ein bis zwei Vormittagseinheiten pro Woche zusätzlich angeboten werden, um im athletischen Bereich arbeiten zu können. „Aber auch mit unseren Neuzugängen wollen wir diesen Rückstand aufholen. Wir setzen auf den gestiegenen Konkurrenzkampf“, betont der Sport-Chef.

Von 2009 an war Rödinghausen im Eiltempo durch die Ligen gerast. Fünf Aufstiege in Folge standen für den Klub aus der 10.000-Einwohner-Gemeinde bis zum Erreichen der Regionalliga West zu Buche. In der kommenden Saison will der SVR Rang acht bestätigen. „Wenn wir erneut in diesen Bereich kommen, wären wir sicher nicht unzufrieden“, so Grädler. „Schließlich ist die zweite Saison nach einem Aufstieg wegen der nachlassenden Euphorie meist nicht ganz so einfach. Dafür sind war aber gut gewappnet.“

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