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Galopp: Thomas Müller hofft auf El Tren

Fußballer-Wallach am Sonntag in Dortmund-Wambel um 55.000 Euro.
Normalerweise landen die Nationalspieler Thomas Müller, Claudio Pizarro und Tim Borowski auf dem Fußballfeld ihre Treffer. Doch am Sonntag hoffen Sie auf einen Sieg auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel. Denn dann bestreitet der in ihrem Besitz (Stall 24) stehende vierjährige Wallach El Tren (Jozef Bojko/Gütersloh) den 28. Großen Preis der Wirtschaft, dotiert mit 55.000 Euro.

El Tren (Foto), den Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitet, ist ein absoluter Siegertyp. Er gewann fünf seiner bisherigen acht Rennen, dabei zeigte er zuletzt eine sensationelle Endgeschwindigkeit. Der Sprung in die „Champions League“ der Galopper rückt für den Wallach damit in erreichbare Nähe.

Favorit im Rennen dürfte allerdings Stall Ullmanns Guiliani (Filip Minarik/Köln)) werden, der zuletzt in der Badener Meile in Iffezheim erst nach Zielfoto gegen den hier nicht vertretenen Amaron unterlag.

Eckhard Saurens Nordico (Alexander Pietsch/Köln) ist auf dieser Ebene bestens bewährt, allerdings gelang ihm in dieser Saison noch nicht viel. Das Salz in der Suppe dieser Prüfung sind sicherlich die dreijährigen Pferde, die einen erheblichen Gewichtsvorteil haben. Champion Markus Klug ist mit dem Hengst Event Mozart (Andreas Helfenbein/Köln) und der Stute Weichsel (Martin Seidl/München), die als Vierte im Hoppegartener Diana-Trial zu spät ins Rennen fand, vertreten.

Ajalo (Stephen Hellyn/Belgien) aus dem Kölner Stall von Waldemar Hickst scheiterte bei seinen beiden Starts in dieser Saison nur an Quasillo und Karpino, den zwei Top-Kandidaten für das Deutsche Derby am 5. Juli in Hamburg. In Krefeld blieb er dabei aber schon klar vor Peter Schiergens Ebeltoft (Norman Richter/Köln), der ebenfalls am Sonntag in Dortmund an den Start geht.

Der Große Preis der Wirtschaft ist nicht nur sportlich gesehen ein echter Höhepunkt, sondern auch seine Finanzierung ist ziemlich einmalig für ein Gruppe-Rennen. Denn 50 Partner, Sponsoren und Förderer tragen den Renntag. „Es ist ein tolles Beispiel, wie bürgerschaftliches Engagement, Netzwerken und Sponsoren-Interessen positiv zusammenwirken können“, sagt der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke.

Foto-Quelle: Marc Rühl (German Racing)

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