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Velbert: „Wollen nicht bis zum Ende zittern“

SSVg-Trainer Pawlak mit bisheriger Vorbereitung zufrieden.

Die Vorbereitung des Regionalliga West-Aufsteigers SSVg Velbert nimmt Fahrt auf. Die erste Trainingswoche ist vorbei, das erste Testspiel absolviert. Nach der Partie gegen den Drittligisten SC Fortuna Köln (1:2) fiel das Fazit von SSVg-Trainer André Pawlak (Foto) „durchaus positiv“ aus. „Nicht nur das Ergebnis ist in Ordnung. Wir haben guten Fußball gespielt und die Bälle nicht nur nach vorne geschlagen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass wir 14 Tage später als die Fortuna in die Vorbereitung gestartet sind“, so der hauptberufliche Lehrer Pawlak gegenüber dem kicker und MSPW.

Dass aktuell Sommerferien sind, kommt dem 44-jährigen A-Lizenz-Inhaber entgegen. Pawlak steht dem Verein jeden Tag zur Verfügung und kann die Mannschaft optimal auf die anstehende Regionalliga-Saison vorbereiten. Bis auf vier „Urlauber“ hat der langjährige Jugendtrainer des FC Schalke 04 (2001 bis 2010) auch schon alle Mann an Bord. Hüzeyfe Dogan (33), Marius Schultens (27), Marvin Mühlhause (22) und Alexander Fagasinski (21) steigen erst in Kürze ins Training ein. „Einige von ihnen haben Kinder, so dass Urlaub nur in der Ferienzeit möglich ist. Den gewähren wir ihnen selbstverständlich auch. Wir sind nun einmal keine Profis“, sagt Pawlak mit einem leichten Grinsen im Gesicht.

Linksverteidiger Fagasinski (zuvor FC Schalke 04 II) ist einer von nur vier externen Neuzugängen im 21-Mann-Kader, der laut Aussage des ersten Vorsitzenden Oliver Kuhn bereits komplett ist. Auch Innenverteidiger Tim Winking (21/1. FC Bocholt) und die beiden Offensivspieler Diego Rodriguez Diaz (23/SV Meppen) und Berkant Canbulut (23/Rot Weiss Ahlen) schlossen sich den Blau-Weißen an.

Aus Sicht von Pawlak, der von 2010 bis 2014 beim Ligakonkurrenten SG Wattenscheid 09 an der Seitenlinie stand (zwei Aufstiege), ist der geringe personelle Umbruch ein großer Vorteil. „Wir müssen uns nicht groß finden und sind eine eingespielte Mannschaft. Hinzu kommt, dass ich Fagasinski und Canbulut bereits auf Schalke und in Wattenscheid unter meinen Fittichen hatte“, erklärt der Trainer, der die Zielsetzung klar definiert: „Wenn es geht, wollen wir nicht bis zum Ende zittern und den Klassenerhalt so früh wie möglich sicherstellen.“ Text: CHRISTIAN KNOTH/MSPW

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