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Galopp: Gamgoom lässt Schmitt strahlen

Düsseldorfer Besitzer bejubelt Triumph im „Match Race“ in Berlin.

Der Düsseldorfer Galopper-Besitzer Guido Schmitt hatte am Sonntag auf der Rennbahn in Berlin-Hoppegarten allen Grund zum Strahlen. Sein vierjähriger Wallach Gamgoon, vorbereitet von Mario Hofer (Krefeld), gewann unter Trainertochter Steffi Hofer als 14:10-Favorit das erste „Match Race“ zweier Pferde auf einer deutschen Galopprennbahn. Überlegen mit vier Längen ließ Gamgoom dem siebenjährigen Wallach Ach Was aus dem Besitz von Christian Sundermann (München) keine Chance. Guido Schmitt hatte seinen Freund Sundermann im Vorfeld zu diesem Duell über die Sprintdistanz von 1.200 Metern herausgefordert – und am Ende klar gewonnen.

Das sportliche Hauptereignis des Tages, den mit 27.000 Euro dotierten Hoppegartener Sprint-Cup über 1.000 Meter, holte sich der fünfjährige Hengst Liber für dänische Farben zum Totokurs 76:10. Als Jockey war der viermalige deutsche Champion Eduardo Pedroza (Foto) aus Gütersloh verpflichtet worden. Sicher mit einer Länge verwies Liber die fünfjährige Stute und 193:10-Außenseiterin Best Dreaming (Trainer Mario Hofer) auf Platz zwei. Dritter wurde der tschechische Gast Mikesh (118:10). Der 16:10-Favorit Donnerschlag, den Jean-Pierre Carvalho (Bergheim) für das Gestüt Höny-Hof von Manfred Hellwig (Bad Homburg) trainiert, kam unter Filip Minarik (Köln) nicht über Rang vier hinaus. Als einziger Jockey kam „Eddy“ Pedroza in der Hauptstadt zu zwei Volltreffern.

Auf der Bahn in Bad Harzburg siegte der fünfjährige Wallach El Donno, geritten von André Best (Krefeld), im „Preis des Mineralbrunnens“ um 10.200 Euro. Die beiden Rennreiter-Geschwister Esther Ruth und Fabian Xaver Weißmeier aus Sonsbeck trugen sich am zweiten Tag der Harzburger Rennwoche ebenfalls je einmal in die Siegerliste ein.

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