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Wattenscheids Toku: Wird wieder eine enge Kiste

MSPW-Interview mit SGW-Trainer für FUSSBALL.DE.

Die Letzten werden die Ersten sein: Sollte dieses Sprichwort auf die SG Wattenscheid 09 in der Regionalliga West annähernd zutreffen, beim ehemaligen Bundesligisten würde sich ganz bestimmt niemand dagegen wehren. Während alle anderen 90 Regionalligisten in den fünf Staffeln schon mindestens eine Partie absolviert haben, wartet die SGW noch auf ihr erstes Punktspiel der neuen Saison 2015/2016. Am Samstag ab 14 Uhr ist es beim aktuellen Meister Borussia Mönchengladbach U 23 soweit.

Trainer Farat Toku (Foto) geht in seine erste komplette Saison als Cheftrainer an der traditionsreichen Lohrheide. In der abgelaufenen Saison hatte der 35-Jährige den Klub in der Winterpause übernommen – und auf der Zielgeraden so gerade eben zum Klassenverbleib geführt. Das will der gelernte Zahntechniker, der von 2001 bis 2004 sowie von 2007 bis 2011 selbst für die Wattenscheider am Ball war, auch diesmal wieder schaffen. Im aktuellen FUSSBALL.DE -Interview spricht Farat Toku über seine Beziehung zum langjährigen SGW-Boss Klaus Steilmann, die verlängerte Vorbereitungszeit und die Schwierigkeiten an der Lohrheide.

FUSSBALL.DE: 90 Regionalligisten haben mindestens schon ein Meisterschaftsspiel absolviert, nur die SG Wattenscheid 09 noch nicht. Ein komisches Gefühl?

Farat Toku: Ein wenig. Unsere Vorbereitung war auf den ersten Spieltag Anfang August ausgerichtet. Dann kam der Spielplan heraus und wir hatten plötzlich ein spielfreies Wochenende. Am zweiten Spieltag sollten wir beim Aufsteiger TuS Erndtebrück antreten, der allerdings im DFB-Pokal im Einsatz war. Ändern können und konnten wir es nicht.

FUSSBALL.DE: War die verlängerte Vorbereitungszeit – gerade am Ende – ein Problem?

Toku: Es ist ganz normal, dass die Anspannung steigt, je näher der erste Spieltag rückt. Alle waren heiß, dass es losgeht. Mental ist das dann nicht ganz so einfach, wenn man zunächst außen vor ist.

FUSSBALL.DE: Ist der verspätete Auftakt eher Vor- oder Nachteil?

Toku: Psychologisch kann diese Konstellation durchaus zum Nachteil werden. Selbst wenn wir gleich zum Auftakt einen Punkt holen, bewegen wir uns in der Tabelle kaum vom Fleck, weil andere Mannschaften schon vorgelegt haben. Auf der anderen Seite konnten wir unsere Gegner schon einmal unter die Lupe nehmen.

FUSSBALL.DE: Auf welchem Stand sehen Sie Ihre Mannschaft?

Toku: Ich denke, dass wir für unsere Verhältnisse eine gute Mischung gefunden haben. Unsere finanziellen Mittel lassen es kaum zu, fertige Spieler zu holen. Deshalb setzen wir erneut auf eine recht junge Mannschaft. Im Vergleich zur letzten Saison haben wir die Breite im Kader erhöht.

FUSSBALL.DE: In der abgelaufenen Saison mussten Sie bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Das wollen Sie sich ganz bestimmt diesmal ersparen, oder?

Toku: Es muss jedem klar sein, dass es auch in dieser Spielzeit wieder eine ganz enge Kiste wird. Stand jetzt steigen fünf von 19 Mannschaften ab. Durch den Nicht-Aufstieg der U 23 von Borussia Mönchengladbach und den Abstieg von Borussia Dortmund II aus der 3. Liga wurde die Qualität in der West-Staffel noch einmal erhöht. Klar, keine Mannschaft will bis zum letzten Spieltag zittern. Wenn wir das mit unseren bescheidenen Mitteln schaffen, wäre das für uns eine Sensation.

Lesen Sie das komplette Interview auf FUSSBALL.DE.

 

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