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Galopp: Sonntag Derby-Revanche in Krefeld

Für acht Dreijährige geht es im Stadtwald um Prämien von 55.000 Euro.

Derby-Revanche am Sonntag auf der Galopprennbahn in Krefeld: Über viele Jahre war das Fürstenberg-Rennen ein Höhepunkt während der „Großen Woche“ in Baden-Baden. Doch inzwischen geht die mit 55.000 Euro dotierte Traditionsprüfung über 2.050 Meter für dreijährige Pferde als Sparkassen-Preis im Krefelder Stadtwald über die Bühne.

Fünf der insgesamt acht Kandidaten, die am Sonntag in Krefeld (7. Rennen, Start um ca. 16.40 Uhr) an den Start kommen, waren zuletzt beim Derby in Hamburg-Horn dabei. Eine großartige Vorstellung bot dort vor allem Gestüt Höny-Hofs Palace Prince (mit dem französischen Jockey Eddy Hardouin), der für 65.000 Euro nachgenannt worden war und als Zweiter hinter Nutan die exakt doppelte Summe auf das Konto seines Besitzers Manfred Hellwig (Bad Homburg) galoppierte. Trainer ist Andreas Löwe (Foto) aus Köln.

Der von Andreas Wöhler in Gütersloh vorbereitete Rogue Runner (Eduardo Pedroza/Gütersloh), im Besitz der Katar-Herrscherfamilie Al Thani, lief im „Rennen der Rennen“ als Fünfter ebenfalls mehr als beachtlich, während für den von Jens Hirschberger (Mülheim) für das Gestüt Auenquelle trainierten Molly le Clou (Adrie de Vries/NL) als Siebter die Distanz von 2.400 Metern damals zu weit geworden sein könnte. Iraklion (Derby-Neunter, nun mit Filip Minarik/Köln) hatte ebenso keine Chance wie Bonusdargent (Derby-16, Michael Cadeddu/Mülheim).

Aber auch die weiteren Teilnehmer sind hochinteressant: Devastar (Stephen Hellyn/Belgien) hatte in München zuletzt einen extrem schlechten Rennverlauf. Der Hengst wird ebenso von Markus Klug (Köln-Heumar) trainiert wie Agosteo (Andreas Helfenbein/Köln). Bei Seriensieger Iquitos (Wladimir Panov/Lagenhagen) wissen selbst Experten noch gar nicht genau, zu welchen Leistungen er fähig ist. Insgesamt stehen am Sonntag in Krefeld neun Prüfungen auf der Karte. Das erste Rennen wird um 13.30 Uhr gestartet.

 

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