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RL West: Gino Windmüller rettet RWE Remis

Rödinghausens Kapitän Sören Siek trifft beim 1:1 aus 50 Metern.

Rot-Weiss Essen wartet in der Regionalliga West weiter auf den ersten Sieg. Nach dem missglückten Saisonstart (0:3 gegen den SC Wiedenbrück) kam der Traditionsverein am 3. Spieltag nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den mit zwei Siegen gestarteten Spitzenreiter SV Rödinghausen hinaus.

Zur tragischen Figur vor 7.214 Zuschauern an der Hafenstraße wurde RWE-Kapitän Moritz Fritz (Foto). Ausgerechnet der 22-jährige Mittelfeldspieler, der beim Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (1:3 nach Elfmeterschießen) noch als einziger Essener getroffen hatte, scheiterte diesmal vom Punkt. Der frühere Schalker setzte in der ersten Halbzeit einen Foulelfmeter an den Pfosten und vergab damit die mögliche Führung (36.).

Außerdem unterlief Fritz nach der Pause noch ein folgenschwerer Ballverlust. Rödinghausens Spielführer Sören Siek (73.) nutzte das eiskalt aus und traf mit einem Schuss aus nahezu 50 Metern, der sich über Essens Torhüter Robin Heller ins Netz senkte, zum 1:0 für die Gäste. „Das war ein Jahrhundert-Tor“, meinte RWE-Trainer Jan Siewert, der einräumte: „Es war kein gutes Spiel von uns, der Kopf war müde.“

Dass es immerhin noch zu einem Remis reichte, hatten die Essener ihrem Abwehrspieler Gino Windmüller (77.) zu verdanken. Er erzielte per Kopfball den Ausgleich und damit das erste RWE-Tor überhaupt in dieser Saison. „Wir haben es bei unseren guten Möglichkeiten versäumt, den Sack zuzumachen“, meinte SVR-Trainer Mario Ermisch.

 

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