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Galopp: Löwe greift mit Lucky Lion an

Sparkassen-Preis am Samstag in Iffezheim mit 55.000 Euro dotiert.

Ein „Champions League“-Sieger gegen den Rest der Welt – so könnte das Motto vor dem ersten sportlichen Höhepunkt der Großen Woche auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden lauten. Denn am Samstag (dem zweiten von insgesamt sieben Renntagen bis zum 6. September) greift ein Gewinner der höchsten Galopper-Kategorie ins Geschehen ein – im „Preis der Sparkassen Finanzgruppe“ (55.000 Euro, 2.000 Meter – siebtes der insgesamt neun Rennen um ca. 17.25 Uhr).

Bei Gestüt Winterhauchs Lucky Lion (Foto bei einem Sieg in Mülheim), geritten von Spitzenjockey Andrasch Starke (Köln), handelt es sich unter anderem um den Gewinner des Großen Dallmayr-Preises aus München 2014 und den Zweitplatzierten im Derby des Vorjahres. In dieser Saison lief es noch nicht ganz so gut für den von Andreas Löwe (Köln) tranierten Hengst. Dies soll sich nun in Baden-Baden ändern. Andreas Löwe gibt sich sehr optimistisch: „Die Voraussetzungen sind günstig für uns. Er gefällt mir im Training sehr gut.“

Aber auch die anderen Pferde im siebenköpfigen Feld sind nicht zu unterschätzen. Der in Berlin-Hoppegarten im höchstdotierten deutschen Listenrennen erfolgreiche Wildpark (Trainer Paul Harley/Hannover) gilt als interessanter Aufsteiger. Simba (Andreas Wöhler/Gütersloh) landete nach langer Pause in Frankfurt einen Pflichtsieg und gilt sogar als Kandidat für Top-Rennen in Australien. Da scheint hier einiges möglich.

Dartagnan D’Azur rägt die Hoffnungen der Iffezheimer Fangemeinde. Dieter Ronge ist bis Ende des Monats für die Pferde des verstorbenen Iffezheimer Trainers Werner Hefter verantwortlich. Bei dem Schimmel hofft er auf Steigerung der jüngsten Formen.

Nicolosio aus dem Kölner Stall von Waldemar Hickst war in Iffezheim im Frühjahr bereits Zweiter in einer hochkarätigen Prüfung, bevorzugt weichen Boden, dann ist einiges möglich.

Ever Strong (Dieter Bolte/Lengerich) sorgte im Oktober 2014 in der Baden-Württemberg-Trophy für eine Sensation, konnte diese Leistung aber nicht mehr so recht bestätigen. Der in Frankreich stark gelaufene Pas de deux, den Yasmin Almenräder (Mülheim) für Dirk von Mitzlaff (Präsidiumsmitglied des Mülheimer Galopprennvereins) vorbereitet, muss sich nun in dieser Klasse bewähren.

Der Auftakt-Samstag der Großen Woche ist gleichzeitig der „Ladies Day“. Damen mit Hut haben freien Eintritt.

 

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