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Aachen: Ausschreitungen bei der U 23 des BVB

Polizei verhinderte Platzsturm der Alemannia-Anhänger.

Unschöne Szenen gab es in der Partie zwischen den beiden West-Regionalligisten Borussia Dortmund II und Alemannia Aachen (0:1). Alemannia-Anhänger zündeten während des Spiels immer wieder Feuerwerks- und Knallkörper. Kurzzeitig wurde sogar die Partie unterbrochen, weil einige Fans aus Aachen versucht hatten, das Spielfeld zu stürmen. Nachdem die Polizei wieder für Ruhe sorgte, konnte die Partie weiterlaufen.

Alemannia Aachen nahm mittlerweile Stellung zu den Vorwürfen.

Anbei die Pressemitteilung der Aachener im Wortlaut:

Vor Anpfiff des Regionalligaspiels am gestrigen Samstag zwischen der U23 von Borussia Dortmund und Alemannia Aachen ist es im Aachener Fanblock zum Einsatz von Pyrotechnik gekommen. Zudem musste der Schiedsrichter die Partie nach einer Viertelstunde kurzzeitig unterbrechen. Als auf der Haupttribüne gestohlene Fanbanner präsentiert wurden, versuchten einige Aachener Anhänger sich unerlaubt Zugang zum Innenraum zu verschaffen. Des Weiteren wurden zwei Sicherheitskräfte durch Gegenstände aus dem Aachener Block getroffen und mussten im Krankenhaus versorgt werden.

„Wir verurteilen das Verhalten dieser Chaoten aufs Schärfste. Diese kleine Gruppe schadet den vielen friedlichen Fans der Alemannia und dem Verein. Gemeinsam mit dem BVB und den Sicherheitsbehörden werden wir die Vorfälle aufarbeiten und die Verantwortlichen für diese dummen Tätigkeiten zur Rechenschaft ziehen“, erklärt Alemannias Geschäftsführer Timo Skrzypski. „Trotz aller Im Vorfeld getroffenen Maßnahmen und dem unermüdlichen Einsatz unserer Fanbetreuer, wurde dieses Spiel von Chaoten genutzt, um dem Image des Vereins nachhaltig zu schaden. Das werden wir nicht tolerieren. Wir wünschen den verletzten Sicherheitskräften eine schnelle Genesung.“

Die Alemannia wird an ihrem Weg festhalten und weiter konsequent gegen ermittelte Straftäter vorgehen. Zudem treiben die Verantwortlichen im Hintergrund gemeinsam mit der Julius Hirsch-Preisträgerin Angelika Ribler und dem DFB ein Pilotprojekt gegen Gewalt und Radikalismus im Fußball voran.

 

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