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Alemannia Aachen: Hausverbot für Randalierer

Nach Ausschreitungen in Dortmund wurden erste Täter ermittelt.

West-Regionalligist Alemannia Aachen konnte in Zusammenarbeit mit der Polizei die ersten drei Personen ermitteln, die sich während des Auswärtsspiels bei Borussia Dortmunds U 23 (1:0) im Stadion Rote Erde unerlaubt Zugang zum Innenraum verschafft hatten. Gegen diese Personen hat die Alemannia am Donnerstag ein Hausverbot ausgesprochen. Außerdem werden mögliche Schadensersatzansprüche gegen die Täter juristisch geltend gemacht.

Die Alemannia könnte aufgrund der Vorkommnisse im Fanblock (unter anderem massiver Einsatz von Pyrotechnik) eine harte Strafe durch den Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV) erhalten. Die Spanne reicht von möglichen „Geisterspielen“, Zuschauer-Teilausschlüssen, hohen Geldstrafen bis hin zu Punktabzügen.

„Unser Verein erleidet durch solche Aktionen wie am Samstag einen Imageschaden, der in keiner Form entschuldbar ist. Außerdem werden durch solche dummen Aktionen Menschen in Gefahr gebracht. Hinzu kommen wirtschaftliche Schäden, die wir noch nicht absehen können. Allen Beteiligten muss bewusst sein, dass sich die Alemannia auch eineinhalb Jahre nach der Insolvenz noch immer in der Sanierungsphase befindet und mögliche Geisterspiele oder Geldstrafen das Überleben des Klubs stark gefährden“, findet Geschäftsführer Timo Skrzypski deutliche Worte.

Weitere Ermittlungen zu den Vorfällen in Dortmund dauern an. Die Alemannia unternimmt nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden alles, um für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen.

 

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