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Galopp: Prince Gibraltar nicht zu schlagen

Der Große Preis von Baden um 250.000 Euro geht nach Frankreich.

Der mit 250.000 Euro dotierte Große Preis von Baden, ein Galopprennen der Formel 1-Kategorie, ist nach Frankreich gegangen. Der 25:10-Totofavorit Prince Gibraltar mit dem französischen Jockey Fabrice Veron siegte leicht mit eindreiviertel Längen vor der Stute Nightflower (Gestüt Nizza) und dem Außenseiter Sirius, trainiert von Andreas Löwe (Foto) aus Köln und geritten von Jozef Bojko (Bremen). Zu den 14.500 Zuschauern in Iffezheim gehörten auch die früheren Fußball-Nationalspieler Günter Netzer und Klaus Allofs (jetzt Manager beim VfL Wolfsburg).

Der langjährige TV-Kommentator Netzer zeigte sich angetan vom Höhepunkt der Großen Woche: „Es ist für mich eine liebgewonnene Tradition, die Rennen hier zu besuchen. Ich verstehe zwar nicht viel davon. Aber es macht mir Spaß, die wunderschönen Pferde anzusehen. Ich bewundere die Leistung der Jockeys, die für mich heldenhaft sind. Die Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes. Ich bin wahnsinnig gerne hier.“

Der spätere Sieger Prince Gibraltar, der von Jean-Claude Rouget trainiert wird und dem Kaufmann Jean-Francois Gribomont gehört, hatte zwar keines seiner letzten fünf Rennnen gegen starke Konkurrenz gewonnen, wurde aber mit viel Vertrauen, auch bei den Wettern, ins Rennen geschickt. Dieser Rolle wurde der vierjährige Fuchshengst dann auch gerecht. Zu Beginn der Zielgeraden war Prince Gibraltar noch Letzter, kam dann aber außen angerauscht und flog noch an der gesamten Konkurrenz vorbei. Für Stall Nizzas Nightflower, geritten von Andrasch Starke und trainiert von Peter Schiergen (beide Köln), blieb nach 2.400 Mertern „nur“ der Ehrenplatz.

Am Schluss spielte der Mitfavorit Goldstream, trainiert von Andreas Wöhler und geritten von Eduardo Pedroza (beide Gütersloh), ebenso keine entscheidende Rolle wie der von William Mongil (Mülheim) ins Rennen geschickte Spend the Cash mit Stephen Hellyn (Belgien) im Sattel. Sie belegten hinter dem Derby-Zweiten Palace Prince (Trainer Andreas Löwe) die Plätze fünf und sechs.

Nur noch sieben Starter waren ins Rennen gegangen, nachdem  der vierjährige Hengst Ito kurzfristig wegen Fiebers zurückgezogen werden musste. Er war eigentlich der Voraus-Favorit für diesen Hochkaräter. Bitter, dass Jockey Filip Minarik (Köln) und Trainer Jean-Pierre Carvalho (Bergheim) sowie die Besitzer des Gestüts Schlenderhan zuschauen mussten.

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