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Westfalenpokal: SF Lotte bezwingt Rödinghausen

1:0-Sieg nach Verlängerung für den aktuellen RL West-Spitzenreiter.

In der ersten Runde des Westfalenpokals hat sich am Dienstagabend West-Regionalligist Sportfreunde Lotte gegen den Ligakonkurrenten SV Rödinghausen nach Verlängerung 1:0 (0:0,0:0) durchgesetzt. Ausgerechnet Linksverteidiger Felix Frank (112.), der in der letzten Saison noch für Rödinghausen am Ball war, entschied die Partie zugunsten der Sportfreunde aus Lotte, die damit doppelten Grund zur Freude haben: Durch die Niederlage des TSV Alemannia Aachen in einem Nachholspiel des 3. Spieltages gegen die U 23 des FC Schalke 04 (1:2) bleibt die Mannschaft von SFL-Trainer Spitzenreiter in der Regionalliga West. In der zweiten Runde des Westfalenpokals trifft Lotte nun auf den Drittligisten SC Preußen Münster.

Rödinghausen verlor dagegen nicht nur das Spiel, sondern auch Defensivspieler Jens Buddecke (83.), der sich wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte eingehandelt hatte. Von Beginn an nicht dabei war SVR-Kapitän Sören Siek. Grund: Im Ligaspiel bei den Sportfreunden Lotte, das ebenfalls 0:1 ausgegangen war, hatte der 29-Jährige wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen. Staffelleiter Reinhold Spohn (Herne) teilte dem SVR jetzt mit, dass Siek für drei Wochen, längstens jedoch für drei Pflichtspiele, gesperrt wird. Diese Entscheidung will der SVR aber nicht hinnehmen, plädiert auf Freispruch und hat fristgemäß Beschwerde gegen das Strafmaß eingereicht. Vorliegende Videobilder sollen den SVR-Kapitän entlasten.

„Dem Schiedsrichter ist aus unserer Sicht ein Fehler bei der Beurteilung der Szene unterlaufen. Dass unser Kapitän dafür auch noch längere Zeit gesperrt werden soll, können wir nicht so hinnehmen“, sagt Rödinghausens Sportlicher Leiter Stefan Grädler (Foto). Mit einer Entscheidung der Spruchkammer ist frühestens Mitte der Woche zu rechnen.

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