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Aschaffenburg: Rudi Bommer beerbt Komljenovic

Ex-Duisburger zum zweiten Mal Trainer bei seinem Heimatverein.

Bayern-Regionalligist Viktoria Aschaffenburg hat Aufstiegstrainer und Ex-Profi Slobodan Komljenovic mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Anlass war die jüngste 0:5-Niederlage beim 1. FC Nürnberg II. Ein Nachfolger steht bereits fest. Rudi Bommer, ehemaliger Spieler und zweimal auch schon Trainer bei der Viktoria, übernimmt den Trainerposten.

Peter Löhr, Vorstand Sport bei den Aschaffenburgern, sagt: „Nach dem im Sommer geschafften Aufstieg in die Regionalliga Bayern hat der Klassenerhalt in der vierthöchsten Spielklasse für uns absolute Priorität. Wir möchten unbedingt vermeiden, dass wir – wie in der Saison 2013/2014 – erneut in akute Abstiegsnot geraten.“ Aktuell trennt die Aschaffenburger nur die bessere Tordifferenz gegenüber der punktgleichen SpVgg Greuther Fürth II von einem Relegationsplatz.

Der 59-jährige Bommer spielte bereits in seiner Jugend für den SV Viktoria. Nach den Stationen Fortuna Düsseldorf und Bayer 05 Uerdingen wechselte er zur Saison 1988/1989 als Aktiver zurück an seine alte Wirkungsstätte. Für die Weiß-Blauen schnürte er bis Sommer 1992 die Schuhe, ehe er zu Eintracht Frankfurt wechselte, wo er 1997 seine Laufbahn als Profi beendete. Insgesamt kam Bommer in seiner Karriere auf 417 Bundesliga-Spiele und sechs Einsätze für die deutsche A-Nationalmannschaft.

Auch als Trainer war Bommer bereits in seiner Heimatstadt Aschaffenburg tätig. Von 1998 bis 2000 trainierte er den SVA in der damals viertklassigen Oberliga Hessen. Danach wechselte er zu Wacker Burghausen, führte die Oberbayern, die aktuell ebenfalls in der Regionalliga Bayern an den Start gehen, erstmals in die 2. Bundesliga. Weitere Stationen waren 1860 München, der MSV Duisburg und Energie Cottbus.

 

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