Startseite / Fußball / 2. Bundesliga / DFB-Pokal: Verbeek rotiert VfL Bochum ins Achtelfinale

DFB-Pokal: Verbeek rotiert VfL Bochum ins Achtelfinale

1:0-Sieg gegen Kaiserslautern bringt halbe Million Euro TV-Geld.

Zweitligist VfL Bochum zog mit dem 1:0 gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern in die dritte Runde des DFB-Pokals ein. Der Mannschaft von VfL-Trainer Gertjan Verbeek (Foto), der gleich fünf Änderungen in der Startelf vorgenommen hatte, reichte ein Eigentor von FCK-Abwehrspieler Chris Löwe, um in das Achtelfinale einzuziehen. Eine halbe Million Euro TV-Geld spült das Weiterkommen in die klammen VfL-Kassen. Schon am Freitag (18.30 Uhr) geht es für den VfL Bochum mit dem Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli weiter.

Die Stimmen von der VfL-Homepage:

Gertjan Verbeek (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Für uns war es nicht nur wichtig, eine Runde weiter zu kommen, sondern auch, wieder mehr Vertrauen in uns selbst zu bekommen. Die letzten beiden Spiele liefen nicht gut. Wir haben heute an der Aufstellung etwas geändert, nicht aber an der Spielweise. Die Spieler wussten, was sie zu tun haben. Meine Mannschaft hat nach vorne gespielt, sie wusste, dass sie 90 oder vielleicht sogar 120 Minuten kämpfen muss. Das haben wir sehr gut gemacht heute. Wir haben mehr Risiko genommen. Leider ist uns nicht das zweite Tor gelungen, dann wäre mehr Ruhe im Spiel gewesen. Aber heute war die Bereitschaft da, die gegen Frankfurt noch gefehlt hat. Daher spreche ich meiner Mannschaft ein Kompliment aus, dieser Sieg ist verdient. Ich möchte aber nicht, dass nun der Eindruck entsteht, dass die fünf Spieler, die heute draußen geblieben sind, an der letzten Niederlage schuld waren. Wir haben Qualität auf der Bank. Wenn diese Spieler in den Tests einen guten Eindruck hinterlassen, dann bekommen sie auch ihre Chance. Konkurrenz ist immer gut und auch wichtig, wenn man höhere Ziele hat.

Christian Hochstätter (Sportvorstand VfL Bochum 1848): Natürlich will man im Pokal immer weiterkommen. Auch, weil da ein bisschen Geld zu verdienen ist, das der VfL Bochum 1848 gut gebrauchen kann. Wichtig war mir aber vor allem, dass wir eine Reaktion auf das Spiel in Frankfurt gezeigt haben. Das ist uns gelungen. Wir haben verdient gewonnen und unter Beweis gestellt, dass wir den richtigen Weg wieder einschlagen. Die Jungs, die heute reingekommen sind, haben nachgewiesen, dass sie Qualität haben. Überrascht hat mich das nicht. Nach fünf Punkten aus sieben Spielen kommt irgendwann der Punkt, wo der Trainer was verändert.

Tobias Weis (VfL Bochum 1848): Ich denke, dass wir das 1:0 mehr erzwingen wollten als Kaiserslautern. Im Vergleich zum Spiel in Frankfurt war die Laufbereitschaft und der Wille, das Spiel zu gewinnen, über 90 Minuten da. Ich habe gemerkt, dass ich noch ein paar Spiele brauche, um in Form zu kommen. Aber für das erste Mal von Anfang an war es in Ordnung. Die Jungs, die etwas hintendran sind, machen es sehr gut. Im Training sieht man, dass es keinen großen Unterschied zwischen A-Elf und B-Elf gibt. Heute wurden einige Spieler mit dem Einsatz belohnt.

Thomas Eisfeld (VfL Bochum 1848): Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert und hatten viel Ballbesitz. Unser Ziel war es, geduldiger zu sein und auch wieder mehr nach vorne zu spielen. Unser Trainer ändert seine Philosophie ja nicht, auch wenn andere Spieler auf dem Feld stehen. Ich denke, dass wir heute verdient gewonnen haben.

Onur Bulut (VfL Bochum 1848): Ich bin vollkommen platt. Es war wichtig, auch in Hinblick auf Freitag, dass es nicht über 120 Minuten ging. Wir haben einen breiten Kader. Es hat gut funktioniert heute und ich hoffe, dass wir in der nächsten Runde wieder zu Hause spielen.

Quelle: vfl-bochum.de

Das könnte Sie interessieren:

Torhüter Florian Pruhs und Philip Brown reisen zum U 16-Lehrgang

Deutschen Fußball Bund hat die SCP-Nachwuchskicker nominiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.