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Kray: Ohne „großen Druck“ in die nächsten Spiele

Neuer Trainer Blank fordert nach 2:4 in Wegberg Reaktion der Spieler.

Als „ernüchtert“ beschrieb Stefan Blank (Foto), neuer Trainer des FC Kray, seine Gefühlslage nach seinem missglückten Liga-Einstand im wichtigen Kellerduell beim Aufsteiger und Schlusslicht FC Wegberg-Beeck (2:4). „Auf vier bis fünf Positionen hatten wir Totalausfälle zu verzeichnen“, ärgerte sich der 38-jährige Ex-Profi, der zu Beginn der letzten Woche die Nachfolge von Micha Skorzenski angetreten hatte. „Vor allem in Sachen Einstellung und Kampfgeist hat uns Wegberg-Beeck vorgemacht, wie es im Abstiegskampf geht. Jeder kann einmal einen schlechten Tag erwischen. Nur muss ich mich auch dann für den Verein zerreißen“, nahm Blank kein Blatt vor den Mund.

Dabei hatte die Partie mit dem frühen Führungstreffer durch Romas Dressler nach einer eingeübten Freistoß-Variante optimal begonnen. Das Selbstbewusstsein, erst recht nach dem Pokalerfolg wenige Tage zuvor (4:1 bei Oberligist TV Jahn Hiesfeld), hätte durchaus Flügel verleihen können – hätte! Blank: „In nur wenigen Phasen war andeutungsweise zu sehen, was wir können. Eigentlich haben wir von Beginn an kaum in die Partie gefunden. Besonders die Zweikampfführung hat mir nicht gefallen.“

Statt des erhofften Befreiungsschlages beim Schlusslicht, das im 15. Anlauf den ersten Saisonsieg perfekt machte, stecken die seit neun Spielen sieglosen Krayer nun noch tiefer als ohnehin schon in der Bredouille. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze ist weiter angewachsen. „Die Konkurrenz hat uns doch schon abgeschrieben“, sagt Blank. „Das müssen wir jedoch in den nächsten Spielen zu unserem Vorteil machen. Denn Druck haben wir jetzt eigentlich nicht mehr. Aufgeben werden wir allerdings auch nicht. In dieser Woche werden und müssen wir schon im Training an die Grenzen gehen – und ich werde genau hinschauen, wer mitzieht und wer nicht.“

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