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Alexandra Popp: Kein Wiedersehen mit Duisburg

 

Abschlussprüfung zur Tierpflegerin am Tag des Frauen-Länderspiels.
Mittelfeldspielerin Dzsenifer Marozsan vom 1. FFC Frankfurt kehrt in die Frauen-Nationalmannschaft zurück. Bundestrainerin Silvia Neid berief die 23-Jährige in das 22-köpfige Aufgebot für das Länderspiel gegen England am 26. November (18 Uhr) in Duisburg. Marozsan steht damit nach einer mehrmonatigen Pause aufgrund einer Knöchelverletzung erstmals wieder im Kader der DFB-Frauen. Silvia Neid sagt: „Wir freuen uns, dass Dzseni wieder dabei ist. Mit ihrer Kreativität und ihrem Spielwitz nimmt sie in unserer Mannschaft eine wichtige Rolle ein. Auch wenn sie nach einer so langen Verletzungspause sicher noch Spielpraxis benötigt, ist es wichtig, sie wieder bei uns zu haben.“

Erstmals in die Frauen-Nationalmannschaft berufen wurde Felicitas Rauch vom 1. FFC Turbine Potsdam. Die 19-jährige Abwehrspielerin holte im vergangenen Jahr mit den U 20-Frauen den Weltmeistertitel in Kanada. Neid: „Felicitas gehört zu den Talenten, die wir schon seit Längerem im Blick haben. Sie hat sich seit der U 20-WM im vergangenen Jahr positiv entwickelt und sich diese Nominierung verdient.“

Dagegen steht Alexandra Popp (Foto), die früher selbst lange in Duisburg gespielt hatte, nicht zur Verfügung, da die Angreiferin vom VfL Wolfsburg am Tag des Länderspiels ihre Abschlussprüfung als Tierpflegerin absolviert. Aufgrund von Verletzungen sind Pauline Bremer (Muskelfaserriss) und Stammtorhüterin Almuth Schult (Haarriss im Mittelfuß) nicht dabei. Dafür könnte Lisa Weiß von der SGS Essen zwischen den Pfosten stehen.

Nach dem optimalen Start in die Qualifikation für die EM 2017 mit vier Spielen und vier Siegen, bei 22 erzielten Treffern ohne Gegentor, gilt die Begegnung mit dem WM-Dritten England als Härtetest. Neid: „Wir freuen uns auf ein Spiel auf hohem Niveau gegen einen starken Gegner. England hat eine beeindruckende Entwicklung genommen, ich erwarte eine hochklassige Begegnung.“

Vor dem Anpfiff werden Nadine Angerer und Celia Sasic, die ihre aktive Karriere nach der WM beendet hatten, offiziell aus der DFB-Auswahl verabschiedet. Außerdem ehrt die UEFA im Rahmen der Begegnung jene deutschen Nationalspielerinnen, die mindestens 100 Länderspiele absolviert haben.

Quelle: DFB.de

Foto-Quelle: VfL Wolfsburg

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