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Franzosen löhnen und kassieren

Galopp: Wettanbieter aus dem Nachbarland steigt immer größer ein.

Ohne den halbstaatlichen französischen Wettanbieter PMU läuft nicht mehr viel im deutschen Pferderennsport. Die Wettumsätze gehen zurück, die Besucherzahlen sinken und im sogenannten Alltagsgeschäft werden weniger Rennen angeboten. Die Abhängigkeit von der PMU wird immer größer. Jetzt steigen die Franzosen, die deutsche Rennen in ihr Land übertragen, daraus Wettumsätze generieren und im Gegengeschäft den deutschen Veranstaltern beachtliche Rennpreise zur Verfügung stellen, ganz groß in das Deutsche Galopperderby 2016 in Hamburg und die damit verbundenen weiteren Renntage ein.

Insgesamt 34 Rennen will die PMU beim Derby-Meeting 2016 zwischen dem 2. bis und 12. Juli (insgesamt acht Renntage) übernehmen. „Die PMU hat um drei vollständige Renntage aus Hamburg gebeten, weil die Veranstaltung attraktiv und lukrativ für den internationalen Wettmarkt ist und das machen wir gern möglich“, so Hans-Ludolf Matthiessen aus dem Vorstand des Hamburger Rennvereins. Übertragen werden bei der PMU die Renntage am Dienstag (5. Juli) und Mittwoch (6. Juli) und am zweiten Meeting-Dienstag (12. Juli). Zusätzlich übernimmt die PMU jeweils die vier ersten Rennen am ersten und zweiten Meeting-Samstag (2. Juli und 9. Juli). Darüber hinaus sicherte sich die PMU den „Große Hansa-Prreis“ und das „Herzstück“ des Hamburger Galopp-Sport-Ereignisses, das 147. Deutsche Derby, für den internationalen Wettmarkt.

Die Zahl von 34 Rennen im PMU-Netz stellt eine neue Bestmarke für Hamburg dar. „So viele Rennen wurden noch nie zuvor aus Hamburg übernommen“, unterstreicht Matthiessen.

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