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Fortuna ohne Haggui gegen Union Berlin

Kapitän ist gesperrt – Peter Hermann will nicht Cheftrainer werden.

Zweitligist Fortuna Düsseldorf ist nach dem 1:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig (Torschütze Joel Pohjanpalo) zurück in der Spur. Die Mannschaft von Interimstrainer Peter Hermann ist seit drei Spielen unbesiegt, hat den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf drei Punkte ausgebaut. Trotz seiner erfolgreichen Zwischenbilanz denkt Hermann nicht daran, dauerhaft Cheftrainer bei Fortuna zu werden. „Das schließe ich aus, mein Standpunkt hat sich nicht geändert“, so Hermann, der sich in seiner Rolle als Co-Trainer wohler fühlt. Dieses Amt hatte er unter anderem schon bei Bayer 04 Leverkusen, beim FC Bayern München und bei Schalke 04 ausgeübt.

Fest steht: Im kommenden Heimspiel am Samstag (ab 13 Uhr) gegen den 1. FC Union Berlin muss die Fortuna ohne ihren Kapitän Karim Haggui (Foto) auskommen. Der 31-Jährige sah gegen Eintracht Braunschweig die Gelb-Rote Karte.

Die Stimmmen zum Braunschweig-Spiel:

Peter Hermann, Interimstrainer von Fortuna Düsseldorf: „Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir haben jetzt 19 Punkte gesammelt – das ist nicht besonders gut, trotzdem können wir nun etwas durchatmen. Die Gelb-Rote Karte hat es in der zweiten Halbzeit noch einmal schwieriger gemacht. Wir haben gesehen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Michael Rensing, Torhüter: „Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir gut standen und wenig bis gar nichts zugelassen haben. Wir haben gefightet bis zum Umfallen und sind dafür belohnt worden. Unsere Fans wurden in dieser Saison kaum verwöhnt, deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir ihnen mit zwei Siegen in Folge mal ein bisschen was zurückgeben konnten. Wir haben alles reingeworfen und super dagegengehalten. Man hat gesehen, dass wir jeden Zweikampf gewinnen wollten.“

Julian Koch, Defensivspieler: „Es war ein Kraftakt und ich bin so glücklich, dass wir das über die Zeit gebracht haben. Umso schöner ist es, weil meine Familie im Stadion war. Wir haben uns für eine gute erste Halbzeit belohnt. Im zweiten Durchgang haben wir zu Beginn zu tief gestanden, dann kassieren wir die Gelb-Rote Karte und danach war es eine fantastische Mannschaftsleistung.“

Rachid Azzouzi, Sportdirektor: „Das war ein dreckiger Sieg, den wir uns erkämpft haben. Nach der Gelb-Roten Karte war es ein Kampfspiel, in dem die Jungs bewiesen haben, dass sie Charakter haben. Die Mannschaft hat sich die beiden Siege gegen Frankfurt und Braunschweig verdient. Jetzt müssen wir ein wenig durchschnaufen und gegen Union Berlin nachlegen.“

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