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Dortmund: 250 BVB-Ultras greifen Polizisten an

Nach 0:1-Heimniederlage in der Europa League gegen PAOK Saloniki.

Die von den Sicherheitsbehörden als „Hochrisikospiel“ eingestufte Partie in der Europa League zwischen Borussia Dortmund und PAOK Saloniki (0:1) verlief weitgehend ohne Störungen. Deshalb zog die Polizei in Dortmund auch ein insgesamt positives Fazit. Deutlich nach Spielende fielen dann aber BVB-Anhänger aus der „Ultraszene“ doch noch aus der Rolle, griffen an einer Haltestelle Polizisten an.

Die offizielle Presse-Erklärung der Dortmunder Polizei im Wortlaut:

„Die Europa-League-Begegnung zwischen dem BVB und PAOK Saloniki (0:1) verlief aus polizeilicher Sicht bemerkenswert friedlich, das trifft auch auf die Phase während des Spiels und auf die Abmarschphase zu.

Die Präsenz starker Polizeieinsatzkräfte und die konsequenten Buskontrollen haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Dadurch bestand keine Gelegenheit zu Gewalttätigkeiten und körperlichen Auseinandersetzungen. Offene Kommunikation und auch die Ankündigung konsequenten Einschreitens in Richtung der Fußballanhänger in beiden Sprachen taten ein Übriges.

Der Einsatzleiter des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Ed Freyhoff zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Einsatzverlauf: „Nach den Ereignissen beim Hinspiel und nach den bisherigen Erfahrungen mit den griechischen Ultras mussten wir mit einem unfriedlichen Verlauf des heutigen Einsatztages rechnen. Unser polizeiliches Konzept hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es heute in Dortmund ruhig und friedlich geblieben ist.“

Diese durchweg positive Bilanz trübte dann jedoch ein Vorfall, der sich nach einer zunächst friedlich verlaufenden Abmarschphase gegen 22.00 Uhr im Bereich der Haltestelle „Westentor“ ereignete. Eine Gruppe von ca. 250 Dortmunder Ultras wollte hier eine U-Bahn besteigen. Dabei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen und im weiteren Verlauf auch zu Angriffen auf die begleitenden Polizeibeamten. Ein Großteil dieser Personengruppe flüchtete anschließend. Rund 150 Dortmunder Ultras setzte die Polizei kurz darauf im Bereich Kampstraße/Ecke Weddepoth fest.“

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