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Wuppertal: Aussprache mit Michalsky nach Tätlichkeit

Stefan Vollmerhausen und Sebastian Michalsky nehmen Stellung.

Nach ihrer tätlichen Auseinandersetzung während der Pokal-Partie (MSPW berichtete) zwischen den Niederrhein-Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen und dem Wuppertaler SV (0:3) haben sich WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen und ETB-Defensivspieler Sebastian Michalsky jetzt ausgesprochen. Michalsky besuchte auf Einladung des WSV die Wuppertaler Geschäftsstelle.

Für seine Tätlichkeit droht Vollmerhausen allerdings dennoch eine längere Sperre. Die Spruchkammer des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) wird sich im Januar mit dem Vorgang befassen und ein Urteil fällen.

Die Stellungnahme im Wortlaut:

Stefan Vollmerhausen: „Ich habe beim Spiel in Essen einen Fehler gemacht. Mir war es wichtig, Sebastian in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen, dass mir der Vorfall sehr leid tut. Im Nachgang hat er sich als sehr fairer Sportsmann erwiesen und ist nicht auf den Zug des Medienrummels aufgesprungen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle noch einmal für den Schaden, den ich dem Verein und der Mannschaft zugefügt habe. Ich bedanke mich für den Zuspruch aus dem Umfeld, den ich trotzdem erhalten habe. Persönlich ärgere ich mich am meisten, dass ich die Werte, die ich als Trainer bisher meinen Mannschaften immer vorgelebt und vermittelt habe, so verletzt habe.“

Sebastian Michalsky: „Ich nehme die Entschuldigung gerne an, freue mich über die Einladung und rechne es Stefan hoch an. Als Fußballer sind Dinge, die auf dem Platz passieren, danach für mich vergessen. Ich wünsche dem Trainer und dem Wuppertaler SV ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2016.“

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