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Kray: Stefan Blank gibt sich kämpferisch

Neuzugänge sind derzeit nicht geplant.

Die Winterpause kam für den West-Regionalligisten FC Kray zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der abstiegsgefährdete Essener Klub blieb in den letzten drei Partien des Kalenderjahres 2015 unbesiegt, holte dabei fünf seiner insgesamt erst 13 gesammelten Punkte. Aus sportlicher Sicht hätten Spieler und Verantwortliche des FCK sicher nichts gegen eine Verschiebung der spielfreien Zeit gehabt.

Dass der Rückstand auf das rettende Ufer nach 20 Spieltagen elf Zähler beträgt, hat auch mit der schlechten Bilanz gegen die direkte Konkurrenz zu tun. Aufsteiger und Schlusslicht FC Wegberg-Beeck setzte sich 4:2 gegen den FCK durch, fuhr damit seinen bisher einzigen Saisonsieg ein. „In Sachen Einstellung und Kampfgeist hat uns Wegberg-Beeck vorgemacht, wie es im Abstiegskampf geht. Jeder kann einmal einen schlechten Tag erwischen. Nur muss ich mich auch dann zumindest für den Verein zerreißen“, sagt FCK-Trainer Stefan Blank (38) zu seinem missglückten Liga-Einstand im Gespräch mit dem kicker. Wenige Tage zuvor hatte der ehemalige Bundesligaprofi den Posten des entlassenen Micha Skorzenski (34) übernommen.

Beim TuS Erndtebrück, einem weiteren Liganeuling, hatten die Essener wenige Wochen zuvor sogar eine deutliche 0:4-Niederlage hinnehmen müssen. Auch gegen Rot Weiss Ahlen (1:2) und die SSVg Velbert (0:2) ging Kray leer aus, verlor damit alle bisherigen Begegnungen gegen Aufsteiger. Aber auch in vielen anderen Spielen hat der FCK wichtige Punkte liegen lassen. In den Partien beim SC Verl (1:1), beim SV Rödinghausen (1:1) und gegen den Meisterschaftsaspiranten Viktoria Köln (2:2) kassierte Kray beispielsweise erst in der Schlussphase den Ausgleichstreffer. Diese Last-Minute-Gegentore sind mit ein Grund dafür, dass für den FCK erst zwei Siege in der laufenden Spielzeit zu Buche stehen.

Trotz der schlechten Ausgangslage gibt man sich in Kray kämpferisch. Die Essener wollen das Unmögliche möglich machen. „Unser Vorteil ist, dass wir uns keinen großen Druck machen müssen, weil uns ohnehin schon die gesamte Liga abgeschrieben hat. Dass keiner mehr mit uns rechnet, müssen wir zu unseren Gunsten nutzen“, erklärt Blank.

Die Mammutaufgabe geht der FC Kray voraussichtlich ohne Zugänge an. Ganz ausgeschlossen sind Aktivitäten auf dem Transfermarkt aber nicht. „Der Verein muss wissen, auf wen er sich in Zukunft verlassen kann. Nicht zuletzt auch finanziell muss es genau passen. Spieler, die wir holen, müssen sich darüber hinaus voll und ganz mit der Aufgabe in Kray identifizieren“, betont Blank. Klar ist: Bis zum Auftakt der Restrunde bei Viktoria Köln (30. Januar, 14 Uhr) ist noch genug Zeit, um den Kader zu verstärken.

 

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