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Julian Nagelsmann: „Mein Jahr 2015“

Hoffenheims künftiger Cheftrainer im MSPW-Interview für DFB.de.
Was für ein Jahr für Julian Nagelsmann: Mit der U 19 der TSG 1899 Hoffenheim erreichte der heute 28 Jahre alte Trainer im Mai erneut die Endrunde um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft, scheiterte erst im Finale am FC Schalke 04 (1:3). Damit verpasste Nagelsmann mit der TSG Historisches. Es wäre nach dem Titelgewinn 2014 die zweite Deutsche Meisterschaft in Serie gewesen. Das gelang seit Einführung der A-Junioren-Bundesliga noch keiner U 19. Ab der kommenden Saison übernimmt Nagelsmann die Hoffenheimer Profis. Damit steht fest: Der angehende Fußballlehrer wird der jüngste Cheftrainer der Bundesliga-Geschichte.

Im aktuellen DFB.de-Interview spricht Julian Nagelsmann mit dem MSPW-Journalisten Christian Knoth über sein ereignisreiches Jahr 2015, die Dreifachbelastung Junioren, Profis und Fußballlehrer-Ausbildung sowie den stetigen Austausch mit TSG-Cheftrainer Huub Stevens.

DFB.de: Das Jahr 2015 ist zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit aus, Herr Nagelsmann?

Julian Nagelsmann: Es war ein ereignisreiches Jahr mit Höhen und Tiefen, wobei die Höhen überwogen haben. Das verlorene Finale um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft war sicher ein Tiefpunkt. Wir waren nah dran am zweiten Titel in Folge, haben es aber leider nicht geschafft. Eine gute erste halbe Stunde reicht in so einem wichtigen Spiel nun einmal nicht aus. In dieser Saison sehe ich bei meiner Mannschaft noch viel Luft nach oben. Es gibt noch viele verborgene Talente. Auch in meinem letzten halben Jahr als U 19-Trainer mache ich es mir zur Aufgabe, sie zu entdecken und die Spieler weiter zu verbessern.

DFB.de: Was war Ihr Höhepunkt im Jahr 2015?

Nagelsmann: Der erneute Finaleinzug mit der U 19 war das schönste Erlebnis. Wenn ich mich daran erinnere, wie die Jungs nach dem Halbfinalsieg gegen RB Leipzig gestrahlt haben, ist das nicht zu überbieten. Die frühzeitige Beförderung zum Cheftrainer der Profis zu Beginn der kommenden Saison war für mich persönlich ein einzigartiger Moment. Ich sehe mich aber als Teamplayer und stelle den Erfolg mit der Mannschaft ganz klar in den Vordergrund. Positive Erlebnisse als Team erreichen mehr Herzen als persönliche Höhepunkte.

DFB.de: Neben Ihrer Tätigkeit bei der U 19 absolvieren Sie die Ausbildung zum Fußballlehrer im rund 250 Kilometer entfernten Hennef in Nordrhein-Westfalen. Außerdem werden Sie bei den Planungen für die Profis bereits mit einbezogen. Ist es ein „24-Stunden-Job“?

Nagelsmann: Es gibt definitiv viel zu tun. Ich muss sehr viel planen, um alles unter einen Hut zu bekommen. Da kommen schon einige Stunden zusammen, das stimmt. Es ist aber nicht so, dass ich den ganzen Tag arbeite. Mein vor kurzem ein Jahr gewordener Sohn Maximilian möchte seinen Papa ja auch so häufig wie möglich sehen. Die Zeit mit ihm genieße ich in vollen Zügen.

Das komplette Interview lesen Sie auf DFB.de.

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