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Stefan Kuntz verlässt 1. FC Kaiserslautern

Ex-Nationalspieler und Vorstands-Boss hört zum Saisonende auf.

Der Aufsichtsrat des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz haben sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des bis Ende 2017 laufenden Vertrags geeinigt. Ex-Nationalspieler Kuntz wird den Verein auf eigenen Wunsch somit zum Ende der laufenden Saison 2015/2016 verlassen, nachdem er seit 2008 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des pfälzischen Traditionsvereins ausgeübt hatte.

Viele Jahre war Kuntz auch als Profi für die „Roten Teufel“ am Ball, gewann mit dem FCK den DFB-Pokal und die Deutsche Meisterschaft. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1996 Europameister. Auch für den VfL Bochum, Arminia Bielefeld und seinen Heimatklub Borussia Neunkirchen ging der Stürmer und einstige Polizist auf Torejagd.

Stimmen aus Kaiserslautern:

Nikolai Riesenkampff, Aufsichtsratsvorsitzender: „Es ist in den letzten Wochen deutlich geworden, dass der Aufsichtsrat des FCK und Stefan Kuntz unterschiedliche Ansichten haben und eine unterschiedliche Strategie verfolgen. Unter diesen Gesichtspunkten haben sich Stefan Kuntz und der Aufsichtsrat in gegenseitigem Einvernehmen geeinigt, das Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden. Der Aufsichtsrat beginnt umgehend mit der Suche nach einem Nachfolger für den sportlichen Bereich. Ziel des Gremiums ist es, einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten und eine Lösung zum Ende dieser Saison zu präsentieren. Bis dahin wird Stefan Kuntz dem FCK als Vorstandsvorsitzender weiterhin voll zur Verfügung stehen und seine Aufgaben und Ämter uneingeschränkt weiterführen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bereits jetzt bei Stefan Kuntz für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren.“

Stefan Kuntz, Vorstandsvorsitzender: „Es gab in letzter Zeit unterschiedliche Auffassungen über die weitere Ausrichtung und die Strategien des Vereins. Und wenn die Strategien des Vorstandsvorsitzenden und des Aufsichtsrates auseinandergehen, ist es wichtig, dass der Verein im Vordergrund steht. Der Aufsichtsrat und ich haben diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt getroffen, damit genug Zeit bleibt, den Verein personell neu aufzustellen. Es war eine bewegte Zeit auf dem Betze, die ich nie vergessen werde. Mein Dank gilt den vielen Menschen in und um den Verein, vor allem meinen Mitarbeitern, mit denen ich in den letzten Jahren so vertrauensvoll zusammengearbeitet habe.“

 

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