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DFB: Löw plant nicht mehr mit Großkreutz

Europameisterschaft in Frankreich findet ohne Ur-Dortmunder statt.

Die Länderspiel-Karriere von Weltmeister Kevin Großkreutz (27/gerade von Galatasaray Istanbul zum VfB Stuttgart gewechselt) ist – zumindest vorerst – beendet. Am Rande des DFL-Neujahrsempfangs schloss Bundestrainer Joachim Löw zumindest eine mögliche Nominierung des gebürtigen Dortmunders und langjährigen BVB-Profis für die Europameisterschaft in Frankreich aus. „Nein! Er war ein halbes Jahr raus“, antwortete Löw am Dienstag nach Angaben der Tageszeitung „Die Welt“ auf die Frage, ob Großkreutz (auf dem Foto noch im BVB-Trikot) in seinen EM-Planungen eine Rolle spiele.

„Ich war in Istanbul beim Trainer von Galatasaray, der mir gesagt hat, dass Kevin fast jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag nach Hause geflogen ist. Das macht man nicht, wenn man Teil einer Mannschaft ist“, wurde Löw zitiert. Er habe „nur begrenzt Verständnis dafür“, wie Großkreutz „mit seiner Karriere umgegangen“ sei.

Großkreutz (insgesamt sechs Länderspiele) gehörte bei der WM 2014 in Brasilien zum deutschen Kader, blieb dort aber ohne Einsatz. Im letzten Sommer verließ er Borussia Dortmund und schloss sich Galatasaray Istanul an. Da der türkische Klub einige Dokumente erst kurz nach Transferschluss und ohne Unterschrift abgeschickt hatte, war Großkreutz allerdings monatelang ohne Spielberechtigung und durfte nur am Training teilnehmen. Anfang Januar kehrte er in die Bundesliga zurück, unterschrieb beim abstiegsbedrohten VfB Stuttgart.

 

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