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Rödinghausen: „Attraktiver Fußball“ gefordert

SVR-Trainer Mario Ermisch zieht nach Trainingslager positives Fazit.

Das Trainingspensum ohne größere Probleme durchgezogen, die Kameradschaft gesteigert, kaum Verletzte: Trainer Mario Ermisch vom SV Rödinghausen zeigte sich nach Abschluss des Trainingslagers im türkischen Belek zufrieden. Unmittelbar nach der Rückkehr gab der 57-Jährige seinen Spielern bis Dienstag frei. Am Abend steigt dann ab 19.30 Uhr mit der Partie gegen den Westfalen-Oberligisten Hammer SpVg. die „Generalprobe“ vor dem Restrundenstart beim Aufsteiger SSVg. Velbert am Samstag. „In Rödinghausen hätten wir sicher nicht so gut trainieren können“, sagt Ermisch. „Der Aufenthalt in der Türkei hat absolut Sinn gemacht, um möglichst optimal vorbereitet zu sein.“

Nur einmal musste der SVR in Belek wegen Dauerregens kurzzeitig improvisieren. Statt auf den Fußballplatz ging es für das Team um den einzigen Winterzugang Julien Rybacki (Fortuna Düsseldorf U 23) zum Basketball in die Halle. „Eine gute Abwechslung“, gewann Ermisch dem Ausweichen auf eine andere Sportart noch etwas Positives ab.

Ausgezeichnet liefen auch die beiden ersten Testspiele im Süden gegen Naft Tehran FC aus dem Iran (4:2) und Dnipro Dnipropetrowsk aus der Ukraine (3:1). Erst am Ende des Trainingslagers gab es gegen Nord-Regionalligist VfB Oldenburg (0:3) die erste Niederlage. „Da waren die Jungs aber auch platt“, erklärt Ermisch. „Vielleicht war das 0:3 für die Psyche gar nicht mal so schlecht.“

Vor allem an der Taktik feilten die Ostwestfalen, die in der Tabelle mit 28 Punkten auf Rang sieben im Mittelfeld rangieren. „Bis zum Trainingslager stand die Offensive, danach die Defensive im Vordergrund. Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht“, meint Ermisch, dessen erstes Ziel für die zweite Serie der sichere Klassenerhalt ist. „Erst einmal geht es darum, dafür so schnell wie möglich die nötigen Punkte einzufahren. Dabei wollen wir attraktiven Fußball zeigen. Die B-Note ist für mich nicht unwichtig.“

Ermisch hätte nichts dagegen, wenn der Start in die Restrunde ähnlich verläuft wie der Auftakt im Sommer. Damals hatte Rödinghausen aus den ersten sechs Partien vier Siege und zwei Unentschieden geholt, grüßte zeitweise sogar von Rang eins. „Dann haben uns zwei 0:1-Niederlagen gegen die Sportfreunde Lotte in der Liga und im Pokal sowie einige Sperren und Verletzungen ausgebremst“, erinnert sich der SVR-Trainer. „Jetzt sieht es personell mit Ausnahme von Max Bachl-Staudinger, der nach seiner Knieverletzung noch Zeit benötigt, sehr gut aus. Eine ähnliche Situation hatten wir zuletzt vor rund drei Monaten.“

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