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Münster: Zuschauer muss als Linienrichter einspringen

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus verletzte sich beim 2:0 gegen Erfurt.

Kuriose Szenen spielten sich am Rande der Partie zwischen dem SC Preußen Münster und Rot-Weiß Erfurt (2:0) ab. Die hauptberuflich als Polizeibeamtin arbeitende Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Hannover) musste vor Beginn der zweiten Halbzeit beim Stand von 2:0 wegen eines eingeklemmten Rücken-Nervs passen, konnte die Begegnung nicht weiter leiten.

Daraufhin wurde im Publikum nach einem Unparteiischen gesucht, der mindestens dazu qualifiziert sein musste, in der fünftklassigen Oberliga zu pfeifen Unter einer solchen Voraussetzung hätte er für die restliche Zeit als Assistent einspringen können. Durch die Suche nach einem solchen Kandidaten verlängerte sich die Halbzeitpause in Münster von 15 auf 40 Minuten.

Gesucht, gefunden: Der unterklassige Unparteiische Florian Kaposty (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster), der als Zuschauer im Stadion war, erklärte sich bereit, nach der Pause in die Rolle des Assistenten zu schlüpfen. Der bis dahin als  Assistent eingesetzte Marcel Gasteier (Weisel)  übernahm als Hauptschiedsrichter die Leitung des Spiels – und zeigte dabei dem Erfurter Christoph Menz wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Preußen Münsters neuer Trainer Horst Steffen (zuvor Stuttgarter Kickers) feierte einen gelungenen Punktspiel-Einstand. Der SCP rückte auf Platz sechs vor. Der Rückstand auf Rang drei beträgt fünf Punkte (bei einem Spiel weniger).

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