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Früh aufstehen und Rennen schauen

Samstag ab 10.45 Uhr vier Trabrennen in Mönchengladbach.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das scheint die Devise bei den Verantwortlichen des Trabrennvereins in Mönchengladbach zu sein. Am Samstag ab 10.45 Uhr, also zu völlig ungewohnter Zeit, wird das erste von nur vier Trabrennen auf der Bahn an der Niers gestartet. Immerhin: In jedem Rennen geht es um 4.500 Euro – dank der finanziellen Unterstützung des französischen Wettanbieters PMU. Der macht dabei noch ein gutes Geschäft, denn die vier Rennen in Mönchengladbach können in Frankreich bewettet werden. Und dabei verdienen die Franzosen deutlich mehr, als sie in Mönchengladbach ausgeben.

Die Abhängigkeit vom Sponsor ist groß. Aber der Wettmarkt in Deutschland gibt es nicht mehr her, dass hierzulande Rennpreise an die Besitzer ausgezahlt werden können, die  zumindest in etwa kostendeckend sind. Also greift man auf die Franzosen-Hilfe zurück, wovon ja immerhin auch die deutschen Besitzer, Trainer, Fahrer, Hufschmiede, Tierärzte und das Personal profitieren.

Der Lokalmatador und aktuelle Champion Michael Nimczyk (Willich) lockt diesmal die Anhänger des Trabrennsports auf die Bahn. Sein chancenreichster Kandidat heißt im zweiten Rennen Enzo Newport (Foto), der nun zweimal mit ihm spielerisch leicht gewann und gegen die Co-Favoriten Davidson Boko (Gerrit Gommans), Laufey (Klaus Horn) und Superior Diamond (Harry Pools) erneut vor einer lösbaren Aufgabe steht.

Zu Beginn setzt er aber auf Dream Boy As, Sorgenkind aus dem Lot des deutschen Besitzerchampions Ulrich Mommert aus Berlin. „Dream Boy As hatte im Vorjahr eine schwere Operation im Bauchraum zu überstehen, nach der wir nicht wussten, ob der Hengst jemals wieder Rennen laufen wird“, berichtet der Goldhelm-Träger. „Er konnte sich jedoch erholen und das Training im Winter wieder aufnehmen. Beim ersten Start habe ich ihn noch vorsichtig eingesetzt, am Samstag greifen wir wieder an“, prophezeit Michael Nimczyk, der mit Deejaybo v Assum (Simon Woudstra) und Quick de Valdieu (Reinier Feelders) gutklassige Gegner vorgesetzt bekommt.

Während an der Niers in den vier Prüfungen 50 Pferde an den Ablauf kommen, war der Zuspruch beim Trabrennverein in München-Daglfing wieder einmal nicht ausreichend. Der für Sonntag angesetzte Veranstaltung musste wegen mangelnder Starterangabe abgesagt werden.

Foto-Quelle: Trabrennverein Mönchengladbach/Sabine Sexauer

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