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Ralf Voigt: „Der wichtigste Partner ist mein Handy“

Ex-Profi von Fortuna Düsseldorf ist mit Oldenburg auf Erfolgskurs.

Langeweile ist für Ralf Voigt (Foto) ein Fremdwort. Der 50-jährige Ex-Profi ist nicht nur Sportdirektor beim ambitionierten Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg, sondern trainiert nebenbei auch noch den benachbarten Bezirksligisten GVO. Seit Juli arbeitet der langjährige Zweitligaspieler (unter anderem für Fortuna Düsseldorf, VfL Osnabrück und Wuppertaler SV) für den VfB, der aktuell mit fünf Punkten Vorsprung Spitzenreiter ist und nach fast 20 Jahren in den Profifußball zurückkehren möchte.

Im aktuellen FUSSBALL.DE-Regionalliga-Interview spricht Ralf Voigt mit dem Journalisten Christian Knoth über seine Rolle beim VfB Oldenburg, den möglichen Aufstieg in die 3. Liga, die Aufbruchsstimmung in der Stadt und seinen stressigen Alltag mit Tätigkeiten bei zwei Vereinen.

FUSSBALL.DE: In der vergangenen Saison wurde der VfB Oldenburg Tabellenzehnter. Im Sommer traten Sie Ihr Amt als Sportlicher Leiter an, jetzt rangiert der VfB an der Spitze. Sind Sie der Vater des Erfolgs, Herr Voigt?

Ralf Voigt: (lacht) Ich hoffe doch, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitrage. Sonst würde ich meine Arbeit nicht richtig machen. Dass es so gut läuft und wir ganz oben stehen, war vor der Saison aber nicht unbedingt zu erwarten.

FUSSBALL.DE: Welches Ziel hatten Sie vor Saisonbeginn ausgegeben?

Voigt: Auch wenn uns das einige vielleicht nicht glauben wollen: Nur der Nicht-Abstieg hatte Priorität. Das hat weniger damit zu tun, dass wir nicht von Beginn an wussten, welche große Qualität unser Kader besitzt. Nach einer durchwachsenen letzten Spielzeit wollten wir uns aber nicht zu hohe Ziele stecken. Tiefstapeln ist immer besser, als große Töne zu spucken und später zu merken, dass die Zielsetzung unerreichbar ist. In den letzten Jahren war das einer der Fehler, die in Oldenburg immer wieder zu Unzufriedenheit führten. Der Verein hat daraus gelernt und ist auf einem guten Weg, auf dem Platz und in der Außendarstellung wieder einen Schritt nach vorne zu machen.

FUSSBALL.DE: Wie sehr hat sich die Zielsetzung mittlerweile verändert?

Voigt: Wir sind Spitzenreiter – und das seit dem 8. Spieltag. Unser klares Ziel ist jetzt der Aufstieg in die 3. Liga. Wir spielen eine hervorragende Saison, wollen uns dafür auch belohnen.

FUSSBALL.DE: Auch andere Mannschaften haben Ambitionen auf die Staffelmeisterschaft im Norden. Wer sind die größten Konkurrenten?

Voigt: Ich gehe davon aus, dass die U 23 des VfL Wolfsburg und der ETSV Weiche Flensburg uns bis Saisonende jagen werden. Den SV Meppen sehe ich dagegen nicht mehr im Titelrennen. Nicht nur, weil wir zum Restrundenauftakt beim SVM deutlich 5:1 gewonnen haben. Die vielen Nachholspiele, die Meppen in dieser Saison bestreitet, sind ein großer Nachteil. Die Belastung ist größer, weil dann oft zwei Partien pro Woche anstehen.

FUSSBALL.DE: Falls es mit dem Aufstieg klappt: Ist dann schon eine baldige Rückkehr in die 2. Bundesliga geplant?

Voigt: Das ist für uns kein Thema. Erst einmal wollen wir zurück in den Profifußball und uns dann mittelfristig in der 3. Liga etablieren. Bei meinem Amtsantritt hatten wir festgelegt, dass wir in den nächsten drei Jahren den Aufstieg realisieren wollen. Es hat doch niemand damit gerechnet, dass wir schon in der ersten Saison direkt die Chance dazu bekommen. Falls wir es bereits 2016 schaffen, wäre es ein großartiger Erfolg für den Verein, die Fans und auch für die Stadt Oldenburg, die sich seit Jahren nach Profifußball sehnt.

FUSSBALL.DE: Macht sich die große Leistungssteigerung des VfB im Vergleich zu den letzten Jahren in Oldenburg bemerkbar?

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

Bildquelle: VfB Oldenburg

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