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RW Essen gegen Velbert in der Pflicht

Nach sieben Unentschieden soll wieder ein Sieg folgen.

Das siebte Unentschieden in Folge war für Rot-Weiss Essen kaum verdaulich. Ausgerechnet beim abgeschlagenen Schlusslicht Wegberg-Beeck musste sich RWE mit einem 1:1 begnügen. Dabei hatte sich die Mannschaft von RWE-Trainer Jan Siewert viel vorgenommen. Die Essener wollten beim Neuling endlich den erhofften Befreiungsschlag landen. Stattdessen wurde es ein Debakel. „Das war indiskutabel“, redete der Vorsitzende Michael Welling (Foto) nicht um den heißen Brei herum. „Jetzt muss etwas passieren. Es gibt keine Ausreden mehr.“

Zur Erinnerung: Vor dem RWE-Spiel hatte Aufsteiger Wegberg-Beeck fünf von 66 möglichen Punkten (ein Sieg, drei Unentschieden) bei einer Tordifferenz von 16:69 geholt. Essen war dagegen mit den Ambitionen in die Saison gestartet, ganz oben mitzuspielen. Davon mussten sich Verein und Anhänger schon vor Wochen vorzeitig verabschieden. Dass Rot-Weiss nun aber mehr denn je um den Klassenverbleib zittern muss, kam wohl nur in den Albträumen der größten Pessimisten vor.

Fakt ist, dass die Siewert-Elf das Siegen scheinbar verlernt hat. Die Unentschieden-Serie, sie nimmt immer kuriosere Züge an. In gleich vier dieser Partien verspielte der Traditionsverein freilich eine Führung. Bei Borussia Dortmund U 23 (1:1 nach 1:0), beim SC Wiedenbrück (2:2 nach 2:0), gegen die SG Wattenscheid 09 (2:2 nach 2:1) und nun auch im Wegberg-Spiel, in dem Simon Küppers (73.) das 1:0 aus Essener Sicht durch Benjamin Baier (26.) ausglich, schaffte es Rot-Weiss nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Meist fiel der Endstand erst in den Schlussminuten. Dabei ist der Kader gespickt mit Spielern, die schon höherklassig Erfahrungen gesammelt haben. Dazu zählen unter anderem Benjamin Baier, Frank Löning und Patrick Huckle.

In den kommenden Partien ist vor allem die „Abteilung Attacke“ gefordert. Das letzte Stürmertor erzielte Marcel Platzek Anfang Dezember im Dortmund-Spiel. Winterzugang Frank Löning (zuvor Drittligist Chemnitzer FC) traf bisher nur in Freundschaftspartien. Samstag geht es an der heimischen Hafenstraße gegen den direkten Konkurrenten SSVg Velbert nicht nur um Punkte, sondern auch um Wiedergutmachung. Welling: „So eine inakzeptable Leistung wie bei Wegberg-Beeck darf sich nicht wiederholen. Die Mannschaft ist in der Pflicht.“

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