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Wacker Burghausen macht Real Madrid etwas vor

Tor-Fall erinnert an das Spiel zwischen Real Madrid und dem BVB.

Burghausen ist nicht Madrid: Vor dem Spitzenspiel in der Regionalliga Bayern zwischen Tabellenführer SV Wacker Burghausen und der U 23 des FC Bayern München (1:0) fühlten sich trotzdem viele Zuschauer unweigerlich an das legendäre Champions League-Spiel Real Madrid gegen Borussia Dortmund am 1. April 1998 (2:0) zurückerinnert.

Wie damals in der spanischen Hauptstadt fiel das erste Tor in Burghausen schon vor dem Anpfiff. Im Gegensatz zum Weltklub konnte der Tabellenführer der Bayern-Staffel aber blitzschnell Ersatz für das beschädigte Gehäuse beschaffen. Nicht einmal der Anpfiff verzögerte sich. In Madrid hatte es vor 18 Jahren nicht weniger als 76 Minuten gedauert, bis die Partie in der „Königsklasse“ mit deutlicher Verspätung über die Bühne gehen konnte.

Großes Lob von Spielleiter Josef Janker

Was genau ist passiert? In Burghausen hatte das Schiedsrichter-Gespann um Florian Kornblum (Grabenstätt) bei der Platzbegehung frühzeitig eine Beschädigung des Tores festgestellt, vor dem sich die Gäste aus München aufwärmten. Dann ging alles ganz schnell. Johann Fuchs, der Spielbeauftragte des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), informierte per E-Mail Spielleiter Josef Janker (Zell).

Nur wenige Minuten später war das defekte Tor bereits von Wacker-Funktionären abgebaut und ein Ersatzgehäuse installiert worden. „Alle Beteiligten haben hervorragend reagiert“, lobt Janker im Gespräch mit FUSSBALL.DE. „Die Organisation vor Ort war exzellent. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, wenn etwas so Außergewöhnliches passiert.“

Burkhard: „Haben alle sofort an Madrid gedacht“

Wacker-Kapitän Christoph Burkhard, der sich mit seinen Teamkollegen auf der gegenüberliegenden Seite auf die Partie vorbereitete, hatte zunächst nicht mitbekommen, was vor der Westtribüne vor ging.

„Erst als unsere Platzwarte mit einem Netz und einem Tor an uns vorbeikamen, haben wir realisiert, dass etwas nicht stimmt. Ich habe mir das beschädigte Tor angesehen. Es war ein glatter Schnitt durch den Pfosten. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es zu einer Erschütterung gekommen wäre“, so Burkhard, der später den entscheidenden Elfmeter zum 1:0-Endstand verwandelte, gegenüber FUSSBALL.DE. „Wir haben fast alle sofort an Madrid gedacht. Bei uns wussten aber alle sofort, was zu tun ist.“

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Foto: Symbolbild

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