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S04-Trainer Breitenreiter: „Zu naiv angestellt“

Nach 0:2-Niederlage beim direkten Konkurrenten Hertha BSC.
„Hertha BSC war effektiver, hat deshalb auch verdient gewonnen“, sagte André Breitenreiter (Foto), Cheftrainer des Bundesligisten FC Schalke 04, nach dem 0:2 bei Hertha BSC. Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um einen Champions League-Platz verpassten die „Knappen“ den Sprung auf Platz drei, liegen jetzt vier Punkte hinter den Berlinern zurück. Am nächsten Freitag (18. März) trifft Schalke 04 ab 20.30 Uhr in der heimischen Arena mit Borussia Mönchengladbach auf einen weiteren Champions League-Aspiranten.

Die Stimmen von der Schalke-Homepage:

Cheftrainer André Breitenreiter: „Glückwunsch an die Hertha zum verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit war die Begegnung sehr eng. Beide Mannschaften haben sehr kompakt agiert. Es gab nur wenige Torraumszenen, beide Teams hatten vielleicht eine oder zwei Möglichkeiten. Hertha hat eine davon eiskalt genutzt. Ich weiß nicht, ob dem Tor ein Foul an Alessandro Schöpf vorausging. Er wurde an der Schulter gehalten und am Fuß getroffen. Das war aber nicht ausschlaggebend. Wir hätten das Tor danach immer noch besser verteidigen können, waren in Überzahl. Deswegen war genug Zeit, den Gegentreffer zu verhindern. Nach der Halbzeit hatten wir die erste gute Torgelegenheit, haben diese leider nicht genutzt. Auf der anderen Seite hat die Hertha wieder zugeschlagen. Da haben wir uns beim Eckball des Gegners zu naiv angestellt und ein einfaches Tor zugelassen. Bis zum 0:2 war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht haben. Wir haben beim letzten Pass oft die falschen Entscheidungen getroffen.“

Hertha-Trainer Pal Dardai: „Kompliment an meine Mannschaft. Was meine Jungs geliefert haben, war ganz stark. Wir haben gesehen, dass wir auf dem neuen Rasen intelligente spielerische Lösungen finden wollten. Für unsere Spielweise brauchen wir einen guten Platz. Wir hatten das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle und hätten noch weitere Treffer erzielen können. Mein Team hat eine hohe Laufbereitschaft an den Tag gelegt und war dominant. In den kommenden Wochen werden wir weiter hart arbeiten und schauen dann, was am Ende kommt.“

Schalke-Torhüter Ralf Fährmann: „Unterm Strich ist es eine sehr bittere Niederlage. Das Spiel war in meinen Augen ausgeglichen. Wir haben die Tore nicht gemacht, Hertha hingegen hat die Dinger reingehauen. Das war der Unterschied. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Das ist ärgerlich. Nach der Pause mussten wir offensiver agieren, weil wir den Ausgleich erzielen wollten. Dass Berlin brutal stark kontern kann, war uns bewusst. Und das haben wir leider auch zu spüren bekommen. Am kommenden Spieltag treffen wir auf Borussia Mönchengladbach, das wird erneut ein sehr wichtiges Spiel. Bis zum Saisonende haben wir noch einige direkte Duelle um einen Europapokalplatz vor der Brust – und die wollen wir unbedingt für uns entscheiden.“

Torjäger Klaas-Jan Huntelaar: „Wir waren gut im Spiel und waren einige Male kurz davor, das 1:0 zu erzielen. Aber stets hat das letzte Quäntchen gefehlt. Sehr ärgerlich war, dass die Berliner kurz vor der Pause getroffen haben. Der zweite Gegentreffer fiel dann nach einem Standard. Wir haben versucht, das Spiel zu drehen und waren nach dem 0:2 etwas offener. Leider ist uns der Ausgleich nicht mehr gelungen. Wir lassen die Köpfe nicht hängen und haben noch einige Spiele bis zum Saisonende vor der Brust.

Quelle: schalke04.de

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