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RW Essen: Heute erstes von elf Endspielen

Vereins-Boss Welling spricht vor Heimspiel gegen SC Verl Klartext.

Für den Traditionsverein Rot-Weiss Essen ist die Luft in der Regionalliga West sehr dünn geworden. Mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet, hängt der Deutsche Meister von 1955 vor dem 30. Spieltag auf einem Abstiegsplatz fest. Nach zehn Spielen ohne Sieg – davon zwischenzeitlich acht Remis in Folge – soll heute ab 19.30 Uhr mit einem Heimsieg gegen den SC Verl die Wende eingeläutet werden. Ein Punkt trennt RWE von den sicheren Nichtabstiegsplätzen.

„Bis zum Finale um den Niederrheinpokal am 28. Mai haben wir jetzt auch in der Liga nur noch Endspiele. Jede einzelne Partie muss von der Einstellung her angegangen werden wie ein Pokalspiel. Nur dann können wir es schaffen“, spricht Essens Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Welling (Foto) im Gespräch mit FUSSBALL.DE und MSPW Klartext.

Die Verler haben aktuell sieben Punkte Vorsprung auf die Gefahrenzone, könnten sich mit einem Sieg an der Hafenstraße wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden – und die Essener mit ihrem Trainer Jan Siewert noch tiefer in den Sumpf ziehen. Aus disziplinarischen Gründen verzichtet der 33-jährige Siewert gegen die Ostwestfalen auf Mittelfeldspieler Kasim Rabihic und Angreifer Marwin Studtrucker. „Es geht gegen Verl nur über den Kampf. Die Jungs müssen ihr Herz auf dem Platz lassen“, so Siewert.

SSVg. Velbert ohne Kapitän Niklas Andersen gegen Viktoria Köln

Ohne ihren Kapitän Niklas Andersen (fünfte Gelbe Karte), den Sohn des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Jörn Andersen (unter anderem Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg, Hamburger SV), muss die SSVg. Velbert heute ab 19.30 Uhr gegen den Tabellenvierten FC Viktoria Köln antreten. Nach drei Niederlagen in Serie benötigt der Aufsteiger wieder ein Erfolgserlebnis, um den Sturz in die Abstiegszone zu verhindern. „Velbert tritt nicht wie ein Neuling auf, spielt gegen jeden Gegner gut mit“, warnt Viktoria-Trainer Tomasz Kaczmarek. Ihm stehen Innenverteidiger Edwin Schwarz und Mittelfeldspieler Lukas Nottbeck nach abgesessenen Gelbsperren wieder zur Verfügung.

Den ersehnten Aufstieg in die 3. Liga muss Ex-Bundesligist Rot-Weiß Oberhausen bei inzwischen 18 Punkten Rückstand auf die Spitze zwar abhaken. Vor der Partie beim SV Rödinghausen heute ab 19.30 Uhr ist die Zielsetzung aber klar. „Wir wollen den dritten Platz erreichen. Schließlich ist es unser Ziel, uns immer weiter zu verbessern. Nach dem vierten Rang in der vergangenen Saison wollen wir diese Spielzeit auf Platz drei abschließen“, sagt RWO-Trainer Andreas Zimmermann gegenüber FUSSBALL.DE . Besonders auf fremden Plätzen läuft es für die „Kleeblätter“ nicht rund. Zuletzt gab es vier Auswärtsniederlagen in Folge. Rödinghausen benötigt einen Sieg, um nicht in den Abstiegstrudel zu geraten.

Die komplette Regionalliga-Vorschau von MSPW lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

 

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