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Preußen Münster sperrt Fanblock

Nach Ausschreitungen beim letzten Heimspiel gegen Cottbus.

Drittligist SC Preußen Münster hat noch vor der zu erwartenden Strafe durch den Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf die Vorkommnisse beim letzten Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus (3:0) reagiert. Der SC Preußen sperrt den „Block N“ für die beiden verbleibenden Heimspiele gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Freitag und Dynamo Dresden am 7. Mai. Darüber hinaus gilt in der gesamten Ostkurve ein Fahnenverbot.

Grund für die Maßnahme: Im Stadionblock N waren vor Spielbeginn gegen Cottbus rund 20 Rauchtöpfe gezündet worden, die einen Großteil des Stadions einnebelten. Als Folge der Rauchentwicklung kollabierte ein Mann, nachdem er zu viele giftige Dämpfe eingeatmet hatte, und musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch ein Jugendlicher klagte über Übelkeit.

„Dass unbeteiligte Stadionbesucher zu Schaden gekommen sind und ohne jegliche Rücksichtnahme auf die mehreren hundert Kinder im angrenzenden Block O gezündet wurde, beschämt nicht nur die Täter, sondern den gesamten SC Preußen“, sagt das für Fanangelegenheiten zuständige Präsidiumsmitglied Siggi Höing. „Mit den jetzt getroffenen Maßnahmen wollen wir daher nicht nur die Verursacher treffen, sondern gegenüber all unseren Fans, die ein friedliches Fußballfest erleben und ihren Verein unterstützen wollen, sowie der gesamten Öffentlichkeit ein Signal senden.“

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