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Rot-Weiss Essen kündigt Stadionverbote an

Nach rassistischen Beleidigungen gegen RWO-Spieler Arnold Budimbu.

West-Regionalligist Rot-Weiss Essen hat nach der 0:2-Heimniederlage im Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen auf rassistische Beleidigungen von RWO-Mittelfeldspieler Arnold Budimbu durch Essener Zuschauer reagiert. Via Facebook kündigte der Verein Stadionverbote und Vereinsausschlüsse gegen ermittelte Täter an. Außerdem gab es ein Sonderlob für RWE-Defensivspieler Leon Binder, der seinen früheren Kölner Mitspieler Budimbu in Schutz genommen und sich mit den Tätern angelegt hatte.

Das RWE-Statement im Wortlaut:

„Während des heutigen Spiels gegen Rot-Weiß Oberhausen ist es zu rassistischen Beleidigungen und Verunglimpfungen gegenüber dem RWO-Spieler Arnold Budimbu gekommen. Das verurteilen wir als Verein Rot-Weiss Essen auf das Schärfste und werden in aller Konsequenz dagegen vorgehen. Einer der drei Täter konnte bereits identifiziert werden und wird in der kommenden Woche mit einem Stadionverbot belegt sowie – sofern Mitglied – aus dem Verein ausgeschlossen.

Jede Form von Rassismus und sonstiger Diskriminierung widerspricht den Werten des Sports, den Werten des Fußballs und insbesondere den Werten des Vereins Rot-Weiss Essen. RWE entschuldigt sich daher in aller Form beim Spieler Arnold Budimbu und dankt Leon Binder für seine vorbildliche Reaktion und dem Vorleben richtiger Zivilcourage. Rassismus geht gar nicht!“

 

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