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SVR-Trainer Tim Daseking: „Ein Sieg ist Pflicht“

SV Rödinghausen gegen TuS Erndtebrück unter Zugzwang.

Nur noch ein Punkt Vorsprung auf die Gefahrenzone zwei Spieltage vor dem Saisonende: Das sind die Voraussetzungen für den SV Rödinghausen im Abstiegskampf der Regionalliga West. Das spielfreie Wochenende nutzten die Ostwestfalen zum Training, um sich auf das wichtige Heimspiel gegen den Drittletzten TuS Erndtebrück am kommenden Samstag (ab 14 Uhr) vorzubereiten. SVR-Interimstrainer Tim Daseking (Foto) war außerdem „Spion“ bei der rund 200 Kilometer von Rödinghausen entfernten Partie der Erndtebrücker gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln (0:3). „Die Gastgeber haben losgelegt wie die Feuerwehr. Allerdings hat es Köln clever gemacht und die Chancen eiskalt genutzt“, so Dasekings Beobachtungen. Sein Fazit: „Der TuS ist schlagbar. Wir haben ein Heimspiel, also ist ein Sieg Pflicht – zumal Erndtebrück so gut wie abgestiegen ist.“

Sollte Rödinghausen gewinnen, wäre es der erste Dreier nach neun vergeblichen Anläufen (fünf Remis/vier Niederlagen). „Zu wenige Tore, zu wenige Punkte“, lautet Dasekings einfache Rechnung. „Spielerisch sah das häufig gut aus, aber wir haben es verpasst, uns zu belohnen und stehen daher unter Druck. Positiv ist, dass wir nach wie vor alles in der eigenen Hand haben und nicht auf andere schauen müssen“

Daseking will alles dafür tun, um zur neuen Saison den „Staffelstab“ an den bereits feststehenden neuen Trainer Alfred Nijhuis (50) in der 4. Liga zu übergeben. Aktuell ist der 31-jährige Daseking als Jugendkoordinator und Trainer der ersten Mannschaft in Doppelfunktion für den SVR tätig. Mit Ex-Profi Nijhuis, während seiner Laufbahn für den MSV Duisburg und Borussia Dortmund aktiv, hat sich Daseking bereits ausgetauscht. Auch von der aktuellen Mannschaft hat sich Nijhuis ein Bild gemacht. „Die Personalplanungen können wir aber erst forcieren, wenn Klarheit über die Liga herrscht“, will Daseking den Klassenerhalt möglichst schnell perfekt machen.

Ab Sommer wird sich Tim Daseking dann wieder auf den Nachwuchsbereich konzentrieren. „Wir wollen die Professionalisierung der Jugendmannschaften vorantreiben“, sagt er. Dabei sieht der „Nachwuchs-Chef“ den Klub auf einem guten Weg: „Die A-Junioren können in die Bundesliga, die B-Junioren in die Westfalenliga aufsteigen. Es wäre ein riesiger Erfolg, wenn uns das gelingen sollte. Das Wichtigste ist jetzt aber erst einmal der Klassenerhalt in der Regionalliga.“

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