Startseite / Fußball / Regionalliga / Regionalliga West / Rot-Weiss Essen will sich im Stadtderby retten

Rot-Weiss Essen will sich im Stadtderby retten

Gegen Absteiger FC Kray soll der Klassenverbleib perfekt gemacht werden.

Der Traditionsverein und ehemalige Bundesligist Rot-Weiss Essen will am 37. Spieltag der Regionalliga West den Klassenverbleib vorzeitig sichern. Am Samstag (ab 14 Uhr) geht es an der heimischen Hafenstraße gegen den als Absteiger feststehenden Stadtrivalen FC Kray.

Nach dem jüngsten 0:2 im Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen fand Trainer Sven Demandt deutliche Worte. „Wir haben aus meiner Sicht mit zu wenig Mut gespielt und völlig verdient verloren. Die Gegentore fielen zu einfach. Im Spiel nach vorne waren wir zu umständlich und haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Das hat sich dann summiert“, so Demandt bei DFB.de. Der Vorsprung auf die Gefahrenzone beträgt zwei Spiele vor Saisonende vier Punkte.

Stefan Blank, Trainer des FC Kray, will mit seiner Mannschaft am Samstag noch einmal ein Zeichen setzen und RWE ärgern. „Wir wollen dem großen Nachbarn ein Bein stellen. Dass die Partie vor einer großen Kulisse stattfinden wird, ist zusätzliche Motivation für meine Spieler“, so Blank im Gespräch mit DFB.de. Nicht zurückgreifen kann der FCK auf Mittelfeldspieler Ömer Akman (Nasenbeinbruch).

Rödinghausen im Abstiegskampf unter Zugzwang

Dass sich der SV Rödinghausen vor der Begegnung gegen den Absteiger TuS Erndtebrück am Samstag (ab 14 Uhr) in Abstiegsgefahr befindet, war nach den ersten Saisonspielen nicht unbedingt zu erwarten. Der SVR war furios in die Spielzeit gestartet, führte nach dem 10. Spieltag die Tabelle noch an. Jetzt ist die Lage aber ernst: Nur ein Zähler trennt den SVR, der aktuell von Interimstrainer Tim Daseking (zur neuen Saison übernimmt Ex-Profi Alfred Nijhuis) betreut wird, von der Gefahrenzone.

Der zukünftige SVR-Trainer Nijhuis zeigt sich im Interview mit DFB.de dennoch optimistisch und gibt seiner zukünftigen Mannschaft einen Tipp mit auf den Weg: „Der SVR hat den Klassenverbleib komplett in der eigenen Hand. Wenn man sich in einer so brenzligen Situation befindet, muss man den Fokus ausschließlich auf das jeweils nächste Spiel richten. Häufig denkt man nicht an die Partie, sondern an die Situation, in der man sich befindet. Dann geht die Konzentration verloren.“

Für Aufsteiger Erndtebrück ist der Abstieg bereits besiegelt. Die Mannschaft des angehenden Fußball-Lehrers Florian Schnorrenberg wartet seit drei Partien auf einen Sieg (ein Remis, zwei Niederlagen), erzielte dabei kein Tor.

Alemannia Aachen empfängt FC Viktoria Köln

Im Duell zwischen dem ehemaligen Bundesligisten TSV Alemannia Aachen und dem FC Viktoria Köln am Samstag (ab 14 Uhr) treffen zwei Teams aufeinander, die den hohen Erwartungen in dieser Saison nicht gerecht werden konnten. Beide Mannschaften wollten um den Meistertitel mitspielen. Die Viktoria rangiert aktuell auf Platz drei, Aachen ist Achter.

Die Gastgeber aus Aachen können nicht auf Verteidiger Maximilian Rossmann zurückgreifen. Der 21 Jahre alte Abwehrspieler handelte sich beim 3:1-Auswärtserfolg beim SC Verl die fünfte Gelbe Karte ein. Die Viktoria und die Alemannia bestreiten am Samstag bereits ihr 42. Pflichtspiel gegeneinander. Die bisherige Bilanz fällt deutlich zugunsten von Aachen aus. Die Schwarz-Gelben gewannen 22-mal, Köln setzte sich in elf Partien durch. Die restlichen acht Begegnungen endeten remis.

Die komplette Regionalliga-Vorschauen lesen Sie hier.

Das könnte Sie interessieren:

Alemannia Aachen: Auch Kapitän Alexander Heinze fällt aus

Trainergespann mit Andersen und Bozek gehen weitere Spieler aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.