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FVN: Präsident Frymuth einstimmig wiedergewählt

DFB-Vizepräsident aus Düsseldorf für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Beim Verbandstag des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) in der Duisburger Mercator-Halle wurde Peter Frymuth (Foto) aus Düsseldorf von den 190 Delegierten einstimmig für drei Jahre wiedergewählt. Der 59-Jährige, der gleichzeitig auch DFB-Vizepräsident (für Spielbetrieb) ist, geht damit in seine zweite Amtszeit als FVN-Chef. Er hatte 2013 den heutigen Ehrenpräsidenten Walter Hützen (Mönchengladbach) an der Spitze des Verbandes abgelöst.

In seiner Dankesrede wies Frymuth darauf hin, dass es für ihn nicht so selbstverständlich sei, einstimmig wiedergewählt zu werden. „Ich werde auch weiterhin den kritischen Dialog fortführen. Das ist sehr wichtig, um auch weiterhin erfolgreich all die zahlreichen Aufgaben mit den Vereinen, aber auch mit den Instanzen in den Kreisen und im Verband zu bewältigen.“ Dabei wies er besonders darauf hin, wie wichtig ihm die Offenheit in der Zusammenarbeit mit den Vereinen ist. „Die Sorgen der Vereine werden wir uns mit Respekt anhören und ihnen helfen, so gut wir es können“, so Frymuth.

Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel ließ es sich nicht nehmen, Grußworte an die Delegierten und Gäste zu richten. Zunächst würdigte er die vielfältige Arbeit von Peter Frymuth als Vizepräsident des DFB und sein großes Engagement. Dabei überreichte er ihm ein Trikot der Nationalmannschaft, dass sie erst in diesen Tagen signiert hatten.

Wichtig war für den DFB-Präsidenten zu betonen, wie sehr ihm und damit auch dem gesamten DFB die Integration unserer ausländischen Mitbürger am Herzen liegt: „Wir stellen uns vor jeden unserer Migranten und natürlich aller Menschen, die von außen angegriffen wird“, richtete er unter großem Beifall der Delegierten klare Worte an all diejenigen, die sich fremdenfeindlich äußern. Und dann distanzierte er sich von jeglicher Gewalt rund um den Fußball: „Es kann nicht sein, dass diese Krawallmacher und Hooligans auch noch Unterstützung bekommen. Dagegen werden wir uns entschieden wehren und angehen.“

„Für mich ist es aber auch wichtig, dass wir eine Initiative für neue Sportplätze ins Leben rufen“, war dies für Grindel ein weiterer wichtiger Punkt in seiner Begrüßungsrede. „Gerade in den Großstädten verzeichnen wir immer mehr Mannschaften. Da wird es immer enger für die Vereine, da müssen wir unbedingt etwas tun.“

Hermann-Josef Koch (Kreis Grevenbroich-Neuss), Heinz Geurts (Kreis Kleve-Geldern), Hans-Achim Peters (Kreis Rees-Bocholt) und Rolf Lüpertz (Kreis Mönchengladbach-Viersen) wurden vom Verbandstag einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Frymuth überreichte ihnen unter großem Beifall neben der Urkunde ein Geschenk sowie einen Blumenstrauß.

 

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