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Schalke-Trainer Weinzierl: „Sané soll bleiben“

Breitenreiter-Nachfolger will Jung-Nationalspieler nicht ziehen lassen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am Dienstag der neue Schalke-Trainer Markus Weinzierl (auf unserem Foto links neben Sportvorstand Christian Heidel) der Öffentlichkeit vorgestellt. MSPW war live dabei.

Der 41-jährige Weinzierl, der zuletzt vier Jahre beim FC Augsburg gearbeitet hatte und nun in Gelsenkirchen die Nachfolge von André Breitenreiter antritt, schraubte bei seiner Vorstellung die hohe Erwartungshaltung erst einmal zurück. „Schalke ist eine andere Dimension. Ich kann die Sehnsucht der Fans nach der Deutschen Meisterschaft verstehen. Aber es geht darum, sich realistische Ziele zu setzten und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln“, sagte Weinzierl.

Allerdings kündigte Weinzierl gemeinsam mit Manager Heidel die eine oder andere personelle Veränderung an. „Es ist kein Geheimnis, dass wir auf der Sechserposition etwas machen wollen“, so der neue Trainer.

Das angebliche Werben verschiedener Vereine um Jung-Nationalspieler Leroy Sane sieht Weinzierl gelassen. „Ich will, dass Leroy Sane bleibt. Er ist einer, mit dem sich die Leute hier im Revier identifizieren.“ Dazu Christian Heidel: „Ich kenne Leroy bisher persönlich gar nicht. Auf uns ist niemand wegen einer Wechselabsicht zugekommen.“

Am kommenden Montag und Dienstag, 27./28. Juni, nimmt der neue Cheftrainer im Rahmen einer Leistungsdiagnostik die Mannschaft der „Knappen“ erstmals unter die Lupe. Am Mittwoch findet dann die erste Trainingseinheit unter seiner Regie statt.

Bis dahin will sich Markus Weinzierl unter anderem um eine Wohnung bemühen. „Eine erste Absage habe ich bereits bekommen. Der Eigentümer wollte einen langfristigen Mieter“, flachste der gebürtige Straubinger mit Blick auf den Schalker Trainer-Verschleiß der letzten Jahre. Weinzierl hat einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2019 unterschrieben.

 

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