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David Loheider: „Odonkor wollte mich unbedingt“

Ex-Schalke-Talent spielt jetzt beim Odonkor-Klub in Hamm.

 

Beim Bundesligisten FC Schalke 04 stand David Loheider kurz vor dem Sprung in den Profikader. Zwei Mittelfußverletzungen bremsten die Hoffnungen des heute 25-jährigen Stürmers auf eine Karriere bei den Gelsenkirchenern jedoch abrupt aus. Im Anschluss war Loheider für Rot-Weiß Oberhausen, den SV Wilhelmshaven, Goslarer SC und SV Rödinghausen in der Regionalliga am Ball. In der kommenden Saison läuft er erstmals in der fünftklassigen Oberliga Westfalen für die Hammer SpVg auf. Sportlicher Leiter bei der ambitionierten HSV ist Ex-Nationalspieler David Odonkor.

Im aktuellen FUSSBALL.DE-Interview spricht David Loheider mit dem Journalisten Thomas Ziehn über die Schalker Vergangenheit, die Gründe für den Wechsel in die 5. Liga, sein zweites Standbein und die Ziele mit der Hammer SpVg.

FUSSBALL.DE: Seit 2012 ist die Hammer SpVg nun bereits Ihr sechster Verein. Wie kam es zu den zahlreichen Wechseln, Herr Loheider?

David Loheider: Nach meinem Weggang von der U 23 des SC Schalke 04 in Richtung Oberhausen war ich nach den zwei schweren Verletzungen noch nicht wieder bei 100 Prozent. Beim SV Wilhelmshaven habe ich mich wohl gefühlt. Leider musste der Klub zwangsabsteigen. Beim Goslarer SC lief es sportlich hervorragend. Nach einer Etatkürzung ging es dort für mich nicht weiter. Bei meiner letzten Station in Rödinghausen hat es einfach nicht gepasst.

FUSSBALL.DE: Hamm ist bisher Ihr klassentiefster Klub im Seniorenbereich. Was gab den Ausschlag zugunsten der HSV?

Loheider: Meine Verlobte Jacky und ich sind vor rund acht Monaten Eltern geworden. Selbstverständlich möchte ich meine Tochter Liya aufwachsen sehen. Mein Wohnort Oer-Erkenschwick ist nur knapp 50 Kilometer von Hamm entfernt. Außerdem ist durch die Geburt meine berufliche Perspektive stärker in den Fokus gerückt. Zu meiner Schalker Zeit hatte ich alles auf die Karte Fußball gesetzt und meine Ausbildung abgebrochen. Die Hammer SpVg bietet mir eine Perspektive. Zunächst arbeite ich in Teilzeit bei einem Unternehmen in Hamm, um in das Berufsleben hineinzukommen. Im nächsten Jahr möchte ich dann eine Ausbildung beginnen. Vielleicht im Marketing, vielleicht als Bürokaufmann oder im Sport- und Fitnessbereich. Genau weiß ich das noch nicht.

FUSSBALL.DE: Bedeutet der Wechsel in die Oberliga, dass Sie sich vom höherklassigen Fußball vorerst verabschiedet haben?

Das komplette Interview mit David Loheider lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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