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Ex-Münsteraner Reichwein im exklusiven Interview

30-jähriger Angreifer spielt jetzt beim VfL Wolfsburg II.

 

Dass mit Marcel Reichwein ein gestandener Profi zu einer U 23 in die Regionalliga wechselte, ist gewiss kein Einzelfall. Vor wenigen Wochen hatte sich zum Beispiel Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt für eine neue Herausforderung bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim in der Südwest-Staffel entschieden. Der 30-jährige Angreifer Reichwein, der zuletzt für den Drittligisten SC Preußen Münster auf Torejagd ging und in der vergangenen Spielzeit siebenmal traf, ist ab sofort für Nord-Meister VfL Wolfsburg II unter der Regie von VfL-Trainer und Ex-Bundesligaprofi Valerien Ismael am Ball.

Im aktuellen FUSSBALL.DE-Interview spricht Marcel Reichwein mit dem Journalisten Christian Knoth über seine Beweggründe für den Wechsel nach Wolfsburg, seine Aufgaben im Team, die Ziele für die kommende Saison und seine Zeit nach der aktiven Laufbahn.

FUSSBALL.DE: Was macht für einen so zweit-und drittligaerfahrenen Spieler wie Sie den Reiz aus, in der Regionalliga bei einer U 23 zu kicken, Herr Reichwein?

Marcel Reichwein: Mein Schritt nach Wolfsburg hat mehrere Gründe. Zunächst einmal bin ich ja nicht zu einem Regionalligisten, sondern zu einem Bundesligisten gewechselt. Mit den Trainingsbedingungen beim VfL kann kaum ein Zweit – oder Drittligist mithalten. Bei den Wölfen habe ich auch für die Zeit nach meiner aktiven Laufbahn hervorragende Perspektiven. Außerdem hat die zweite Mannschaft den Anspruch, oben mitzuspielen und den Sprung in Liga drei nach mehreren Versuchen endlich zu schaffen. Dazu will ich meinen Teil beitragen und den jungen Spielern darüber hinaus helfen, sich weiterzuentwickeln.

FUSSBALL.DE: Was geben Sie den jungen Spielern mit?

Reichwein: Oft fehlt ihnen die nötige Ruhe. Sie spielen zu hektisch, denken zu wenig über ihre Entscheidungen nach. Dabei gehe ich Ihnen zur Hand. Es macht mir bereits jetzt sehr viel Spaß, den Jungspunden unter die Arme zu greifen und sie bei ihrem Weg in den Profifußball zu unterstützen.

FUSSBALL.DE: Können auch Sie noch etwas lernen?

Reichwein: Absolut! Ich kann mir im Training von meinen Mitspielern definitiv noch etwas abgucken. Es sind viele sehr talentierte Spieler dabei, die technisch begabt sind. Auch von der jugendlichen Unbekümmertheit schneide ich mir zwischendurch einmal eine Scheibe ab. (lacht)

FUSSBALL.DE: Ihr Trainer ist Ex-Bundesligaprofi Valerien Ismael. Was ist er für ein Typ?

Reichwein: Er ist eine absolute Respektsperson und ein hervorragender Trainer, der Souveränität ausstrahlt. Valerien Ismael hat eine klare Vorstellung davon, wie er Fußball spielen lassen will. Die Disziplin steht bei ihm hoch im Kurs. Das ist bei einer so jungen Mannschaft auch wichtig.

FUSSBALL.DE: Sind Sie als erfahrener Spieler so etwas wie ein inoffizieller Co-Trainer von Valerien Ismael?

Das komplette Interview mit Marcel Reichwein lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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