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Galopp D’dorf: Stute für 50.000 Euro nachgenannt

Für den mit 500.000 Euro dotierten „Preis der Diana“ am Sonntag.

Für den „Henkel-Preis der Diana“, das Deutsche Stuten-Derby, am Sonntag (7. August) auf der Galopprennbahn in Düsseldorf wurde mit Architecture eine hochkarätige Stute aus England nachgenannt. Sie war nicht in der ursprünglichen Nennungsliste für dieses Rennen. Nun nutzten ihre amerikanischen Besitzer Roy und Gretchen Jackson aus West Grove in Pennsylvania einen Passus in der Rennordnung, der eine späte Nachmeldung zu einer Gebühr in Höhe von zehn Prozent des Rennpreises ermöglicht. 500.000 Euro gibt es in der „Diana“ zu gewinnen, 50.000 Euro müssen die Jacksons bezahlen.

Trainer Hugo Palmer hatte vor einigen Wochen in Düsseldorf mit der von ihm im englischen Newmarket trainierten Hawksmoor bereits ein klassisches Rennen gewonnen. Auch diese Stute gehört den Jacksons und schon damals fiel der Name Architecture, als es um den „Henkel-Preis der Diana“ ging. In den „Dianas“ in England und Irland, die dort unter dem Namen „Oaks“ gelaufen werden, war sie jeweils Zweite, womit sie zur Spitze der dreijährigen Stuten in Europa zählt.

Sie dürfte somit am Sonntag trotz der starken deutschen Konkurrenz zu den Favoritinnen gehören, zumal nach dem bisherigen Stand der Dinge Frankie Dettori im Sattel sein wird. Der in England lebende Italiener zählt weltweit zu den Stars der Branche, gewann erst am letzten Sonntag das Grand Prix-Rennen in München-Riem.

Insgesamt 18 Stuten waren am Montag noch für den Henkel-Preis der Diana startberechtigt, die endgültige Starterangabe ist am Donnerstag. Lediglich 16 Pferde dürfen über die 2.200-Meter-Distanz an den Start gehen. Für einige deutsche Staterinnen stehen die Jockeys bereits fest: So für Flemish Duchesse (Stephen Hellyn), Kasalla (Adrie de Vries), La Dynamite (Filip Minarik), Meergörl (Frederik Tylicki), Near England (Andreas Helfenbein), Night Music (Jozef Bojko), Serienholde (Eduardo Pedroza) und She’s Gina (Maxim Pecheur).

Erst nach dem Abschlusstraining dürfte sich entscheiden, wen Deutschlands Star-Jockey Andrasch Starke aus dem Aufgebot seines Arbeitgebers Peter Schiergen (Köln) wählt: Lopera, Nordwienerin oder Sarandia. Außerdem sind noch Dhaba, Erica, Fosun, Pagella und Parvaneh im Rennen.

 

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