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RWO-Trainer Zimmermann: „Ruhe bewahren“

MSPW-Interview nach 0:4 zum Saisonauftakt gegen Rot Weiss Ahlen.

Andreas Zimmermann (Foto) steht bereits nach nur einem Spiel in der neuen Regionalliga-Saison unter Druck. Zum Auftakt verlor Rot-Weiß Oberhausen im heimischen Niederrheinstadion gegen Rot Weiss Ahlen, ausgerechnet Zimmermanns früheren Verein, überraschend 0:4. Seit 2014 sitzt der gebürtige Berliner auf der Oberhausener Trainerbank. Zuvor stand der 46-jährige Fußball-Lehrer beim Nordost-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena und eben in Ahlen an der Seitenlinie. Beim Ruhrgebietsverein steht „Zimbo“ noch bis 2018 unter Vertrag. MSPW spach mit dem RWO-Trainer.

Ihre Mannschaft hat zum Saisonauftakt gegen Rot Weiss Ahlen 0:4 verloren. Woran lag es, Herr Zimmermann?

Zimmermann: „Vor allem an der Chancenverwertung. Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Möglichkeiten, in Führung zu gehen, konnten sie aber nicht nutzen. Im Gegenzug hat Ahlen gleich mit der ersten Chance die Führung erzielt.“

Wie ist die Stimmung bei ihrem Team?

Zimmermann: „Zumindest direkt nach dem Spiel war sie schlecht. Ist doch auch klar, alles andere wäre komisch. Wir haben das Spiel aber in Ruhe analysiert, Fehler klar angesprochen. Danach ging der Blick nur noch nach vorne. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir nur von Spiel zu Spiel blicken. Das setzen wir auch exakt so um.“

Einige Fans forderten bereits Ihren Rauswurf. Können Sie den Unmut der Anhänger verstehen?

Zimmermann: „Nein. Aber als Trainer muss man mit Druck umgehen können. Gerade bei uns in Oberhausen ist das Umfeld oft nervös. Aber ich weiß, was wir können.“

Sie sind seit 2014 Trainer in Oberhausen. Haben sie gelernt, mit Drucksituationen umzugehen?

Zimmermann: „Ja. Wir müssen die Ruhe bewahren. Das beste Beispiel ist die letzte Saison. Da haben wir ebenfalls unser erstes Saisonheimspiel gegen Alemannia Aachen 1:4 verloren. Am Ende waren wir die zweitbeste Heimmannschaft.“

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