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Galopp Düsseldorf: Preis der Diana um 500.000 Euro

Heute steigt am Grafenberg Saisonhöhepunkt für dreijährige Stuten.

Volle Felder, internationale Top-Jockeys, ein großes Rahmenprogramm mit dem Henkel-Markenparcours und einem umfangreichen Kinder-Spiel-Paradies: Die Rennveranstaltung am heutigen Sonntag ab 14 Uhr rund um den 158. Henkel-Preis der Diana, einem Klassiker für dreijährige Stuten über 2.200 Meter, ist der Saisonhöhepunkt auf der Düsseldorfer Galopprennbahn auf dem Grafenberg. Im sportlichen Hauptereignis, einem Rennen der höchsten internationalen Kategorie, geht es um Preisgelder in Höhe von 500.000 Euro, davon 300.000 Euro für den Besitzer der Siegerin.

Grund genug, dass der englische Star-Trainer Hugo Palmer die von ihm betreute Stute Architecture für die Gebühr von 50.000 Euro nachgenannt hat. Sie wird von Frankie Dettori (45), einem der weltbesten Jockeys, geritten.

Architecture hat bereits in den „Dianas“ (Stuten-Derbys) in England und Irland jeweils Platz zwei belegt, soll nun in Düsseldorf gewinnen. Sie läuft gegen die 15 besten deutschen Stuten. Allein sieben Starterinnen werden von Trainer Markus Klug (40), der auf der Anlage des Gestüts Röttgen in Köln-Heumar arbeitet, aufgeboten. Das gab es in einem Rennen dieser Art in Deutschland noch nie. Sein Stalljockey Adrie de Vries (47) hat sich für den Ritt auf Kasalla entschieden.

Zu den Favoritinnen zählen jedoch eher Serienholde aus dem Rüthener Gestüt Wittekindshof von Hans-Hugo Miebach (Trainer Andreas Wöhler/Gütersloh) mit Vorjahressieger Eduardo Pedroza (Gütersloh) im Sattel sowie Sarandia (Trainer Peter Schiergen/Köln) mit dem besten deutschen Jockey Andrasch Starke (ebenfalls Köln). Auch Pagella, die von Jens Hirschberger am Mülheimer Raffelberg vorbereitet und von Stalljockey Alexander Pietsch (Köln) geritten wird, trauen Experten einiges zu.

Die Schirmherrschaft über den Renntag hat wiederum Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel übernommen. Seine Premiere beim Henkel-Renntag feiert der neue Henkel-Vorstandschef Hans Van Bylen.

Insgesamt werden heute in neun Rennen auf dem Grafenberg rund 700.000 Euro an Rennpreisen und Prämien ausgeschüttet. 107 Pferde sind genannt. Auch die Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek (sechs Starter), Ana Bodenhagen (vier) und Ertürk Kurdu (drei) sind im Rahmenprogramm beteiligt.

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